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Revel In Flesh THE HOUR OF THE AVENGER

Death Metal, War Anthem/Soulfood (11 Songs / VÖ: 6.12.)

5.5/ 7
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Revel In Flesh umschreiben ihr fünftes Album als „epischer, melodischer und intensiver“. Akzeptiert. Hinzufügen sollte man allerdings noch „schlagkräftiger“, erweist sich THE HOUR OF THE AVENGER doch insbesondere im ersten Drittel als Neunziger-Death Metal-Feuerwerk: Das Titelstück begeistert mit einer optimalen Mischung aus Aggressionen und hymnischen Melodien, das galoppierende ‘My Trial’ punktet mit Wahnsinns-Grooves sowie starken Grunz-/Krächzwechseln, und ‘Blood Oath’ drückt böse in die Gehörgänge. Im Anschluss trumpft ‘The Nihilistic Nothingness’ als erhabener, treibend-melodischer Kracher auf, der auch auf einem Amon Amarth-Album oder Edge Of Sanitys PURGATORY AFTERGLOW hervorragend funktioniert hätte – nicht nur, weil THE HOUR OF THE AVENGER mit Dan Swanös Mix und Mastering daherkommt.

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Auch nach dem großen Anfangs-Hit-Reigen macht die Platte Spaß: Zwischen rasanten Brechern wie ‘Deathblow’ oder – der Titel ist Programm – ‘Pervitin Speed Kill’ und gedrosselt-melodischen Passagen in ‘Sky Burial’ oder ‘The Wayfarer’ zollt die 2011 in Schwäbisch Gmünd gegründete Band immer wieder Bolt Thrower Tribut (‘The Nightbreed’ könnte ein verschollener … FOR VICTORY-Bonus sein) und präsentiert sich dynamischer denn je. Apropos Tribut: Eine obligatorische Cover-Version darf am Schluss natürlich nicht fehlen. Dieses Mal wird Motörheads ‘Rock Out’ durch den Revel In Flesh-Wolf gedreht.

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Type O Negative-Drummer gräbt unveröffentlichten Song aus

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