Toggle menu

Metal Hammer

Search

Richie Kotzen BOOTLEGGED IN BRAZIL Review

teilen
mailen
teilen
von

Richie Kotzen geht es ähnlich wie Glenn Hughes: Er hat sich nie ganz für einen bestimmten Stil entscheiden können. Wie Hughes pendelt auch Kotzen zwischen Funk, Rock, Metal und Blues, ohne in einem dieser Bereiche nennenswerte Schwächen zu zeigen.

Mit Poison hätte der amerikanische Gitarrist und Sänger vor einigen Jahren beinahe den absoluten Durchbruch geschafft – am besten ist er jedoch, wenn er als Frontmann und Gallionsfigur seiner eigenen Truppe vorsteht.

BOOTLEGGED IN BRAZIL stammt aus dem Jahr 2007 und besitzt trotz des Underground-Flairs eine passable Ton- und Bildqualität. Mit seiner weißen Stratocaster-Gitarre vollführt Kotzen ein musikalisches Feuerwerk, das mal nach Free, dann wieder nach Alcatrazz oder Mr. Big klingt und aus Sicht von Musikern sicherlich ganz grandios inszeniert ist.

Andererseits: In puncto Soli und Improvisationen übertreibt es der amerikanische Flitzefinger ein wenig, manchmal fühlt man sich eher wie ein Zeuge eines Gitarren-Workshops. Das Bonusmaterial besteht aus einem recht kurzen und etwas lieblos gestutzten „Behind the Scenes“- Einblick.

Insgesamt nicht schlecht – aber wohl nur etwas für Fans und Sammler.

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Watchmen

Rammstein :: PARIS

Nightwish :: VEHICLE OF SPIRIT


ÄHNLICHE ARTIKEL

Kreator: Die Coverartworks im Überblick

Vom Debüt ENDLESS PAIN (1985) bis zum aktuellen KRUSHERS OF THE WORLD: Klickt euch durch die Coverartworks der deutschen Thrash-Metaller Kreator.

Powerwolf kündigen Live-Album an

Powerwolf bringen im Frühjahr 2026 das opulente Live-Album WILDLIVE (LIVE AT OLYMPIAHALLE) auf die Märkte dieser Welt.

Slash wünscht, die Rock-Szene wäre mehr wie die des Blues

Gitarrengott Slash vermisst im heutigen Rock die jungen Talente. Allerdings wären die, die es gibt, wenigstens mit dem Herzen dabei.

teilen
mailen
teilen
Olympia: Italienischer Metal-Sänger gewinnt Medaille

Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo hat es ein Metal-Musiker aufs Podium geschafft. Und zwar handelt es sich dabei um den italienischen Skifahrer Dominik Paris, der beim Abfahrtsrennen am Samstag, den 7. Februar 2026 den dritten Platz errungen und damit die Bronze-Medaille gewonnen hat. Der 36-Jährige hat damit bei seiner mittlerweile fünften Olympia-Teilnahme zum ersten Mal Edelmetall geholt. Medaillen-Premiere Neben Paris fuhr sein Mannschaftskollege Giovanni Franzoni auf den zweiten Platz, Gold sicherte sich der Schweizer Franjo von Allmen. "Es ist ein wunderschöner, schwerer Berg", gab Dominik im Gespräch mit dem Midland Reporter Telegram zu Protokoll. "Es ist großartig,…
Weiterlesen
Zur Startseite