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Rumahoy THE TRIUMPH OF PIRACY

Pirate Metal, Napalm/Universal (9 Songs / VÖ: 9.2.)

5/ 7
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Wer bei Pirate-Metal zuerst an Alestorm, Swashbuckle oder Running Wild denkt, ist wahrscheinlich nicht allein. Die meisten Bands selbigen Genres haben sich bestimmt bereits damit abgefunden, dass sie mit einem ewigen Vergleich leben müssen. Doch das hat die Schotten ­Rumahoy nicht davon abgehalten, ihr erstes komplettes Album zu veröffentlichen. Das war auch höchste Zeit, denn die Band, die sich in Anlehnung auf Alestorm scherzhaft als „World’s Best True Scottish Pirate Metal Band“ bezeichnet, brachte seit ihrer Entstehung 2011 erst fünf Lieder heraus.

Mit THE TRIUMPH OF PIRACY zeigen sie jedoch, dass sie noch mehr in petto haben. Die Stimme des Sängers Captain Yarrface passt durch den tiefen und rauen Klang perfekt zur gesamten Freibeutermasche und lädt gemeinsam mit den einfachen Ohrwurmmelodien zum Brandschatzen und hemmungslosen Rumtrinken ein. Lieder wie ‘Netflix And Yarr’ mit seinem eher albernen Text oder ­‘Pirateship’, welches mit einem beinahe nerv­tötenden Electrobeat unterlegt wurde und in einer schrägen ­Mischung aus Englisch und schlechtem Deutsch gesungen wird, zeigen, dass sich die Band nicht allzu ernst nimmt.

Allerdings sticht insbesondere im letzten Stück, das den gleichen Namen wie die Platte trägt, heraus, dass die Jungs durchaus mit ihren Instrumenten umzugehen wissen, und dazu in der Lage sind, sauberen und packenden Metal zu spielen. Wer also Lust hat, mit Rumahoy die salzige Seeluft zu schnuppern und auf der Jolly Roger durch die Karibik zu reisen, darf gerne zuschlagen!

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