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Metal Hammer

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Skeletal Remains DEVOURING MORTALITY

Death Metal, Century Media/Sony (11 Songs / VÖ: 13.4.)

6/ 7
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Das ist mal ein Entwicklungssprung! Wo Einzeller und Mikroben Millionen von Jahren damit verbracht haben, sich zu vermehren und irgendwann endlich mal aus dem Wasser zu kriechen, nehmen Skeletal Remains die Evolutionsleiter im Sturm. War der Vorgänger CONDEMNED TO MISERY schon ein sympathisches Old School-Brett, haben sich die Kalifornier auf DEVOURING MORTALITY in allen Belangen weiter gemausert: Cooles Riffing, jede Menge Groove, ein paar leicht doomende Kaskaden, auf denen sich die Stimme von Gitarrist Chris Monroy hervorragend entfalten kann.

Diese klingt nämlich wie ein im Säurebad geborener Hybrid aus Martin Van Drunen und Chuck Schuldiner. Wo sich Gruesome noch verstärkt am Death-Kult orientieren, erweitern Skeletal Remains (nach Demolition Hammer benannt) ihren Sound um ein paar Thrash-Fitzel und Sinister-Breaks. Aufgenommen in den Trench Studios in Kalifornien, wurde der Klang von DEVOURING MORTALITY von Altmeister Dan Swanö hernach brachial in Szene gesetzt. Geil, wenn Old School so dick und irgendwie modern klingt. Auch die Optik punktet mit einem klassisch-niederschmetternden Werk aus der Feder von Todesguru Dan Seagrave. Team Death Metal, go!

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