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Sodom Epitome Of Torture

Thrash Metal, Steamhammer/SPV 10 Songs / 41:39 Min. / VÖ 26.04.2013

5/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Na, das wievielte Sodom-Album ist EPITOME OF TORTURE wohl? Nicht spieken oder die Smart-Möhre bemühen… Ich musste auch nachgucken und feststellen, dass Onkel Rippchen und seine immer mal wieder wechselnde Mannschaft „erst“ Vollwerk Nummer 13 an den Start bringen. Und was haben wir hier? Nun, auf jeden Fall ist es nicht „das beste Album, das wir je gemacht haben“. Aber ein Tom Angelripper würde so etwas auch nicht behaupten.

Auf der anderen Seite haben die Ruhrpottler schon sehr viel schlechtere Alben rausgebracht (das gleichnamige SODOM (2006) beispielsweise). EPITOME OF TORTURE besticht durch drei Fakten: Einige große Hits wie den Opener ‘My Final Bullet’ oder das eher melodisch-atmosphärische ‘Into The Skies Of War’, Bernemanns richtig gute Gitarrensoli – so gehört das. Diese beiden Dinge kulminieren schließlich in einem überdurchschnittlichen Hörspaß. Im Mittel ist das Material nämlich nicht allzu weltbewegend. Klar, hier geben alte Männer noch mal richtig Gas, aber vieles ist eben auch Thrash von der Stange.

Durch den ein oder anderen Aha-Effekt pro Song umschiffen Sodom diese Limitierung jedoch gekonnt. Und wenn man sich daran gewöhnt hat, dass Tom dann und wann gar todesmetallisch zu grunzen versucht, kann man EPITOME OF TORTURE sogar mehr als nur einmal auflegen und hört dann ein gutes Thrash-Album einer legendären Band, die im Hier und Jetzt zu kämpfen hat, aber von einem etwaigen Offenbarungseid noch weit entfernt ist.

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