Toggle menu

Metal Hammer

Search

Stoned Jesus FATHER LIGHT

Stoner Rock, Season Of Mist/Soulfood (6 Songs / VÖ: 3.3.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Nach dem Erfolg ihres 2018er-Albums PILGRIMS wollten Stoned Jesus 2020 ihr nächstes Werk aufnehmen, doch die Pandemie machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Im Juli 2021 ging es für das Trio schließlich ins Studio, wo Stoned Jesus neun Stücke mit einer Spielzeit von rund 75 Minuten aufnahmen. Der Überfall Russlands auf ihr Heimatland machte den Ukrainern jedoch einen weiteren Strich durch die Rechnung – nur zwei Drittel des Albums waren zu jenem Zeitpunkt fertig gemischt und gemastert, weshalb das Album nun nur sechs Stücke mit einer Gesamtlänge von einer knappen Dreiviertelstunde umfasst. Der Titel-Track ist dabei das schwächste Stück des Albums und als reine Akustiknummer ein gewagter Opener, die walzenden Fuzz-Gitarren von ‘Season Of The Witch’ haben dafür umso mehr Schubkraft. Diverse progressive Einwürfe und dynamisch reduzierte Zwischen-Parts lassen auch über elfeinhalb Minuten keine Langeweile aufkommen.

🛒  FATHER LIGHT bei Amazon

‘Thoughts And Prayers’ liefert etwas sanftere Gitarren­arbeit mit Siebziger-Vibes, ‘Porcelain’ ist eine spannende Mischung aus Krautrock und Doom; ‘CON’ wiederum ist treibend und verspielt-vertrackt, bevor bei ‘Get What You Deserve’ schließlich abermals prominent vom Fuzz Gebrauch gemacht wird. Ein abwechslungsreiches Album, das neugierig auf die drei noch unveröffentlichten Stücke macht. Es bleibt zu hoffen, dass die äußeren Umstände es Stoned Jesus schnellstmöglich gestatten, jene nachzuschieben.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Limp Bizkit haben einen Teil ihrer DNS verloren

Limp Bizkit hatten im Oktober 2025 den unvermittelten Verlust ihres Bassisten Sam Rivers im viel zu jungen Alter von 48 Jahren zu beklagen. Gitarrist Wes Borland hat nun in einem Interview, bei dem er eigentlich seine neue Signature-Gitarre — die Jackson King V KV — vorgestellt hat, über den Ableben des Gründungsmitglieds gesprochen. Dabei zeigte sich, dass der Todesfall dem 51-Jährigen immer noch sehr nahe geht. Unersetzlich "Er war wie ein Familienmitglied", erinnert sich der Riff-Schmied von Limp Bizkit. "Ich versuche, nicht zu weinen. Es ist, als hätten wir einen Teil unserer DNS verloren. Es fällt mir im Moment einfach…
Weiterlesen
Zur Startseite