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The Gathering Afterwords

Art Rock, Psychonaut 9 Songs

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Rückblickend und mit dem nötigen Abstand gesehen zählt das vor einem Jahr herausgebrachte Album DISCLOSURE zu den musikalisch anspruchsvollsten und wertvollsten Veröffentlichungen 2012. Klar, mit Metal haben The Gathering mittlerweile nichts mehr zu tun. Sie geben einen Scheiß auf Erwartungshaltungen und setzen ihre Vorstellungen rücksichtslos um.

Um diesen kreativen Fluss beizubehalten, melden sich die Niederländer sehr schnell mit AFTERWORDS zurück, welches neben dem Material der AFTERLIGHTS-EP eine Cover-Version von ‘Areas’, einem Song der ziemlich unbekannten englischen Experimental-Synthie-Popper New Musik, drei komplett neue Stücke sowie vier Remakes von DISCLOSURE-Nummern enthält. Also keine Remixe, sondern sich von den Originalen ‘Missing Seasons’, ‘I Can See Four Miles’, ‘Paralyzed’ sowie ‘Heroes For Ghosts’ komplett unterscheidende Neuinterpretationen bestehender Kompositionen.

Ein interessanter Ansatz, den The Gathering bravourös lösen. Insgesamt wirkt AFTERWORDS noch sphärischer, poppiger, aber auch experimenteller als DISCLOSURE. Die abstrakt eingebrachte Trompete entwickelt sich mehr und mehr zu einem Standardinstrument der melancholischen, oft -tieftraurigen Welt von The Gathering. Beim Titelstück singt sogar Bart Smits, der damals das innovative Debüt -ALWAYS… eingegrowlt hatte. Und er überzeugt mit einer ausdrucksstarken Klarstimme. Insgesamt also eine
runde Angelegenheit für Fans und scheuklappen–lose Hörer.


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