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The Ocean Pelagial

Progressive Metal, Metal Blade/Sony 11 Songs / 53:13 Min.

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Jetzt sind sie völlig durchgedreht! Waren schon die bisherigen Alben nicht unbedingt in der Abteilung „leichte Kost“ zu finden, so wollen The Ocean diesmal mit einem durchgehenden Klumpen Musik das Thema „Die tiefen Tiefen der Tiefsee“ vertonen. Der Normalhörer guckt jetzt genauso verwundert wie der Rezensent, der zusätzlich noch von vier (!) Seiten mitgeliefertem Waschzettel in die Irre getrieben wird – wetten?

Aber jetzt kommt’s: PELAGIAL klingt nicht mal annähernd so fürchterlich wie befürchtet. Ganz im Gegenteil: Die Idee, immer tiefer in die See einzutauchen, wird musikalisch stringent und vor allem überraschend eingängig umgesetzt. Zugegeben, Pop geht immer noch anders, aber über komplette Albumlänge zeigen die Berliner Schweizer (oder so ähnlich) das seltene Kunststück song-dienlich angewandter Komplexität.

Sänger Loïc Rossetti übernimmt die Reiseleitung und führt den Hörer als Jacques Cousteau des Prog-Schronz von der sanft schaukelnden See bis auf den schlammigen Sludge am Meeresboden hinunter. Und das alles verpackt in eine fette Jens Bogren-Produktion (unter anderem Kreator). Für Freunde des instrumentallastigen Rock scheint das ein gutes Jahr zu werden. Apropos: Als Bonus gibt es das komplette Album noch in der ursprünglich angedachten Fassung ohne Gesang obendrauf.


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