Toggle menu

Metal Hammer

Search

The Resistance Coup De Grace

Death Metal, Ear/Edel (13 Songs / VÖ: 22.1.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Die Verbindung aus klassischem Death Metal und blues-getränktem (gerne schnellem) Rock wurde von Entombed in den Neunzigern nahe der Perfektion dargeboten. Auch zwanzig Jahre später leidet die Faszination dieser Bauart nicht, nachzuhören auf dem neuen The -Resistance-Album COUP DE GRACE, auf dem sich ehemalige In Flames-, Face Down- und Grave-Musiker sowie Marco Aro (The Haunted-Frontmann) versammeln.

Im Vergleich zum Debüt SCARS aus dem Jahr 2013, welches diverse Thrash-Anleihen beinhaltete, wurde der Härtegrad noch einmal deutlich angezogen. Das hat zum Vorteil, dass sich The Resistance nun deutlich blutverschmierter präsentieren, in manchen Phasen jedoch aufgrund der unablässigen Doublebass-Beschallung gewisse Routine unter den Kopfhörern einsetzt. Oft ballt man die Faust, weil man vorher schon wusste, was musikalisch in Kürze folgen wird.

Wohlgemerkt: Das heißt keinesfalls, dass COUP DE GRACE nicht intensiv wäre oder seine Wirkung verfehlt. Hier sind komplette Profis am Werk, die eine Death Metal-Schelle nach der anderen verteilen. Wer auf eine Scheibe in der Tradition oben genannten Jahrzehnts abfährt und Abwechslung im Bereich des groovenden Death Metal eher geringschätzt, muss sich von The Resistance unbedingt testweise den Hals verdrehen lassen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Bagman

Beyond Good And Evil: 20th Anniversary

WarioWare: Get It Together! (Nintendo Switch)

Wario ist zurück - und hat mit ‘WarioWare: Get It Together!’ eine ganze Wagenladung an neuen, witzigen Mikrospielen im Gepäck.


ÄHNLICHE ARTIKEL

Master Of Puppets: Track By Track des Metallica-Meisterwerks (Teil 1)

Das einflussreiche Metallica-Album MASTER OF PUPPETS wird 40 Jahre alt. Lest hier den ersten Teil unseres Track By Track-Reviews!

Die 500 besten Metal-Alben (1): Metallica MASTER OF PUPPETS

Komplexe Strukturen, musikalischer Tiefgang, dennoch gewaltige Mitsingquote und Gitarrensoli für die Ewigkeit machen Metallicas MASTER OF PUPPETS zum besten Metal-Album aller Zeiten.

Die 500 besten Metal-Alben (12): Pantera VULGAR DISPLAY OF POWER

Der vertonte Arschtritt ‘Walk’ ist das Aushängeschild von VULGAR DISPLAY OF POWER, an seiner Seite fräsen sich jedoch weitere Lieder in die Membranen von verschiedenen Metal-Generationen.

teilen
mailen
teilen
Die 500 besten Metal-Alben (12): Pantera VULGAR DISPLAY OF POWER

METAL HAMMER hat die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten gewählt – mit einer fast 100-köpfigen Jury. In die Liste geschafft haben es Veröffentlichungen von 1970 bis 2023. Heute stellen wir daraus vor: Platz 12: Pantera VULGAR DISPLAY OF POWER (1992) Mit COWBOYS FROM HELL (1990) bauten sich Pantera die Startrampe in eine internationale Karriere, mit VULGAR DISPLAY OF POWER hebt die Rakete in Texas endgültig ab. Speziell die kommerzielle Ausrichtung des schwarzen Albums von Metallica im Jahr 1991 motiviert Pantera in dem Wunsch, einen Gang höherzuschalten und zusammen mit Produzent Terry Date „das härteste Album aller Zeiten“ aufzu­nehmen. Fand man…
Weiterlesen
Zur Startseite