The Sword haben eine wechselhafte Zeit hinter sich, und die Trennung von Gründungsmitglied Trivett Wingo, den Labelwechsel sowie die abgesagten Tourneen merkt man APOCRYPHON an. Die Grundstimmung des Albums ist weitaus gedämpfter und ruhiger als noch beim Vorgängeralbum WARP RIDERS.
Die Jungs lassen tragenden Melodien und experimentellen Instrumentalpassagen noch mehr Raum, hinzu kommt der einzigartige Gesang von Fronter J.D. Cronice, der damit die anfangs erwähnte Emotionalität noch zusätzlich betont. Dennoch haben The Sword immer noch Schmackes. Auffällig dabei: APOCRYPHON knarzt nicht mehr ganz so sehr, sondern der Sound unterstützt das rockige Gesamtgewand.
Das führt dazu, dass The Sword eigenständiger klingen und einen weiteren Schritt in Richtung klassischem Rock und Mainstream gewagt haben. Das soll aber keineswegs negativ gewertet werden, denn APOCRYPHON ist erneut makellose Rock- und leichte Stoner-Kost. Wie immer – stark.
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