Titanfall

Respawn Entertainment/Electronic Arts

6/ 7
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Mit mächtigen Schritten stapft der Titan, Typ „Atlas“, an mir vorbei. Ich kann mich gerade noch rechtzeitig hinter einer Hauswand verstecken, bevor mich der gegnerische Pilot ins Visier nimmt. Kurz durchatmen – in spätestens einer Minute kann ich meinen eigenen Titanen anfordern. Jetpack aktiviert, Sprung nach oben, mit leichten Füßen flitze ich die Häuserwände und Mauern in Richtung Atlas entlang.

Ein weiterer Sprung, noch einer, und nun: Zähne zusammenbeißen. Dieser Angriff auf den Titanen muss gelingen. In letzter Sekunde lande ich unbemerkt auf dem Rücken des Mech. Durchladen, und ich entleere ein Magazin nach dem anderen in die Steuerkonsole des Atlas. Plötzlich öffnet sich das Cockpit, und der andere Pilot fordert mich zum offenen Duell. Adrenalin pur. Solche Szenen erlebt man immer wieder im neuen Multiplayer-Shooter ‘Titanfall’.

Das Spiel sorgt mit seiner Mischung aus agilem Shooter und Mech-Kämpfen für Abwechslung. Als Pilot kämpft man sich durch Häuserschluchten, futuristische Gegenden, ­übernimmt ­Geschütztürme und vieles mehr. Zu den maximal zwölf Spielern pro Karte gesellen sich Bots, die für Leben in den Gebieten und Punkte im Highscore sorgen. Die durch Kills gesammelten Punkte investiert man in neue Upgrades, ruft seinen Titanen früher in der Schlacht und vieles mehr.

Und genau diese Titane sind der Dreh- und Angelpunkt im Spiel, denn die Kämpfe um selbige sind nervenaufreibend und spannend. Ansonsten bleibt das Spiel relativ klassisch: Die 15 Maps sind abwechslungsreich, erfinden das Genre aber nicht neu. Ähnlich verhält es sich mit den sehr klassisch gehaltenen Spielmodi. Dennoch sorgt ‘Titanfall’ für frischen Wind im Shooter-Genre.

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