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Transatlantic THE WHIRLWIND Review

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Stolze sieben Jahre mussten die Fans anspruchsvoller Musik auf ein Lebenszeichen von Transatlantic warten. Ob es da wohl gerecht ist, dass der G4-Gipfel des Progressive Rocks seinen Anhänger als Dank dafür nur einen einzigen Song spendiert? Doch glücklicherweise ist THE WHIRLWIND weit mehr als das. Oder hat die Welt bisher schon einmal einen in zwölf Kapiteln dividierten Konzept-Track erlebt, der den Hörer mehr als stolze 77 Minuten in seinen Bann zieht? Eben! Roine Stolt (The Flower Kings), Pete Trewavas (Marillion), Mike Portnoy (Dream Theater) und Neal Morse haben zwar nicht das „Krieg und Frieden des Progs“ erschaffen – wie der ehemalige Spock’s Beard-Frontmann vollmundig behauptet.

Aber zumindest ein hochklassiges Genre-Highlight mit „Vintage-Flair“, das nicht nur sämtliche Liebhaber der bisherigen Transatlantic-Veröffentlichungen, sondern auch die der Morse-Soloalben restlos zufrieden stellen dürfte. Erst recht, da das magische Viereck nun beinahe vollständig auf Ausflüge in für dieses Epos offensichtlich unpassende Gefilde wie Beatles-Sound oder Hard Rock-Riffs verzichtet und das Genre-Flaggschiff genau dorthin steuert, wo es auch hingehört. Und zwar auf eine epische musikalische Reise ganz oben auf der stetig in die Höhe schnellenden Retro-Prog-Welle.

Manuel Liebler

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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