Knapp drei Jahre nach dem preisträchtigen TWO WORLDS folgt nun der Nachfolger, der die Story weiterführt. Sie wird gleich zu Beginn aber etwas auf den Kopf gestellt: Der Held, eben noch halb vergammelt im Kerker, flieht mit alten Feinden um seinen Rachefeldzug gegen den Imperator Gandohar zu starten und seine Schwester zu befreien.
Neue Spieler werden hier noch Probleme haben, der Story zu folgen, doch das ändert sich zum Glück im weiteren Spielverlauf. Die Neben- und Haupt-Quests sind alle sehr ausgeklügelt und durchdacht, so dass die Story relativ schnell in ihren Bann zieht. Da sich jede Endscheidung später auf den weiteren Spielverlauf auswirkt, sollte man allerdings mit Bedacht agieren.
Ebenso frei fällt auch die Charakter-Skillung aus, bei der keine Grenzen gesetzt sind – was leider auch etwas zur Unübersichtlichkeit beiträgt. Gleiches gilt für das Schmieden von Gegenständen, als auch dem Brauen von Tränken.
Taktisch und durchdacht sollte der Spieler auch seine Gegner in der Welt Antaloors angehen, da jeder eine andere Herangehensweise benötigt. Das Kampfsystem erhält so eine enorme Eigendynamik. Durch das GRACETm Grafiksystem sieht das Zerlegen der Gegner dazu dann auch noch sehr fließend und schick aus. Besonders Besitzer älterer Systeme werden sich hier freuen: das Spiel benötigt keinen High End PC, um flüssig zu laufen.
TWO WORLDS 2 setzt wieder neue Akzente in Punkto Spielspaß und kann sich locker mit DRAGON AGE oder THE WITCHER messen.
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