Undertow In Deepest Silence

Stoner Rock, Supreme Chaos/Soulfood 10 Songs

5.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: Undertow

Einen langen Atem haben die süddeutschen Undertow definitiv: IN DEEPEST SILENCE ist im zwanzigsten Band-Jahr das siebte Album. Dazu kommen ausgedehnte Europatourneen unter anderem mit Crowbar, End Of Green und Pro-Pain – man hat es also mit alten Hasen zu tun.

Und das hört man den zehn neuen Songs in jeder Sekunde an. Hier weiß jemand, wie er Songs zu schreiben hat, die einen roten Faden verfolgen, sich stilistisch eindeutig positionieren, aber trotzdem nicht langweilig daherkommen.

Das Spannungsfeld ist dabei relativ groß, da Undertow sich sowohl sehr melodiöse Halbballaden mit Staind-Schwere zutrauen (‘Box Shaped Heart’) als auch den Knüppel aus dem Sack holen und ordentlich holzen (‘These Boots’ mit Gastsänger Gary Meskil/Pro-Pain oder das blastende ‘Everember’).

Dazwischen gibt es oft Crowbar-Grooves, vereinzelte Type O Negative-Düsternis, und manchmal sogar etwas Grunge-Legierung. Klingt nach Gemischtwarenladen, insgesamt jedoch wirkt IN DEEPEST SILENCE sehr rund und – wie bereits erwähnt – zu jeder Sekunde souverän. Da gibt es nicht viel zu meckern, herzlichen Glückwunsch!

Dieses und rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Januar-Ausgabe.
Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 01/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
twittern
mailen
teilen
Metal und Videospiele: Warum ist das ein so guter Mix?

Metal und Videospiele sind eng miteinander verbunden – in vielerlei Hinsicht. Von gigantischen Fantasywelten, gefüllt mit allem, was im Epic Metal bereits besungen wurde, über metallene Soundtracks bis hin zu prominenten Protagonisten der Metalszene, die in Spielen selbst auftreten. Musik und Technik schmieden eine Schnittmenge von Gemeinsamkeiten – das zeigt nicht nur unsere Rubrik „Zocker-Rocker“. Die zehn besten Videospiele für Freunde der harten Klänge haben wir vor Kurzem sogar in einer Liste zusammengetragen. Aber was macht den Reiz von Games für Metalheads eigentlich im Detail aus? Hexen, Ritter, Drachen,... Fantasythematiken schlagen sich nicht nur im Metal nieder. Auch Videospiele bedienen…
Weiterlesen
Zur Startseite