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Unearthly Trance V Review

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Drei Mann aus den Hinterhöfen von Brooklyn, gekommen, euch das Fürchten zu lehren, mit Sludge wie Schlick und Doom wie Verderben. Dazu schlurfen sie in endlosen Kreisen um ein ehernes Idol, das dafür sorgt, dass hier auch wirklich keiner mehr aufsteht. Sänger und Gitarrist Ryan Lipynsky ist Frontmann von The Howling Wind und spielt mit Basser Jay Newman auch bei Thralldom, weiß also, wie man okkulte Inhalte einschlägig ansprechend verpackt.

Aber V ist weiß Gott noch mal was anderes. Wie er auf ‘The Horsemen Arrive In The Night’ (dem besten Stück der Platte) den Rachen aufreißt, hat was von Komodo-Waran: Dieser Typ könnte einen schon allein durch seinen toxischen Sabber erlegen. ‘Adversaries Mask I’ überrascht dann durch ein brüchiges Akustik-Intro, das an Die Erde-Sänger Tobias Gruben (R.I.P.) erinnert.

So geht’s im Grunde weiter; Tracks voll lähmender Verzweiflung wechseln einander ab mit waberndem Twang. Das ist wie Ramesses ohne Humor und spätestens nach dem achten Titel monoton… Aber sie wollen es ja so.

Melanie Aschenbrenner

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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