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Heaven Shall Burn

Vince Neil TATTOOS & TEQUILA Review

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Entgegen seiner beiden bisherigen Veröffentlichungen außerhalb seiner Stamm-Crew kredenzt uns der Mötley Crüe-Sänger auf seinem dritten Solo-Album nur zwei neue Kompositionen, der Rest geht lieber gleich auf (Cover-Songs)-Nummer-sicher. Letztere sind in Auswahl und Umsetzung glücklicherweise aber nicht die abgeschmackte standardisierte Stangenware, die man von jemandem wie Neil erwarten würde, dessen größte schöpferische Eigenleistung sich auf die Etablierung eines Tätowier-Schuppens und einer Tequila-Marke beschränken.

The Sweets ‘AC/DC’ beispielsweise garantiert beste GIRLS, GIRLS, GIRLS-Unterhaltung. Aber auch Aerosmiths ‘Nobody’s Fault’ und die anderen Neuinterpretationen (unter anderem Cheap Trick, Sex Pistols, Scorpions, ZZ Top) erfahren mit Vinces, äh, Charakterstimme und bratender Backing-Band (sprich: die Saitenfraktion von Slaughter) ein erstaunlich klassisches Quasi-Mötley-Make-over, das zwangsläufig viel näher an den Ursprüngen jener Band ist als das gute SAINTS OF LOS ANGELES.

Das gilt zu gewissem Teil sogar für die beiden, in dieser originär-klassischen Runde zwar eher verzichtbaren, aber keineswegs völlig käsigen neuen Songs. Positive Überraschung entgegen aller berechtigten Vorbehalte und den Umständen entsprechend tatsächlich gelungen.

Frank Thiessies


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