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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Wisborg INTO THE VOID

Gothic Rock, Danse Macabre/Alive (9 Songs / VÖ: 19.3.)

6/ 7
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Eines kann man Wisborg sicher nicht vorhalten: Faulheit. Nach THE TRAGEDY OF SECONDS GONE (2018) und FROM THE CRADLE TO THE COFFIN (2019) vollendet das Duo mit INTO THE VOID nun seine Trilogie. Drei Alben in vier Jahren zu produzieren, ist schon eine beachtliche Leistung. Sich dann noch musikalisch derart zu steigern, eine weitere. Bereits die erste Single-Auskopplung ‘I Believe In Nothing’ punktet mit treibenden Gitarren und Synthesizern sowie einer ordentlichen Portion Achtziger-Nostalgie à la Billy Idol. Ähnliche Wirkung hat ‘Fall From Grace’: Es erinnert im Klangbild, ohne zu kopieren, eher an Nine Inch Nails. ‘Perfume & Cigarettes’ wohnt irgendwie eine pure Schönheit inne, die sich nur schwer beschreiben lässt. Der zarte, fast schon gehauchte Gesang von Konstantin Michaely setzt dem Ganzen die Krone auf. Erstklassig! Damit lässt sich auch der kleine Ausrutscher bei ‘L’Amour Fait Mal’ verzeihen.

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Dank der elektro­nischen Beats schwenkt der Eindruck von „Was ist denn jetzt los?“ zu „Doch. Läuft.“. Allerdings schleicht sich beim Hören der Strophen Lady Gagas ‘Bad Romance’ ins Ohr, da der Melodiebogen diesem doch sehr ähnelt. Während ‘Vampyre’ erneut düsteren Synthie-Rock-Charme verströmt, glänzt ‘Vampyre, Pt. II’ als (fast) reines Instrumentalwerk mit doomig-epischem Flair. Veredelt wird der Silberling mit dem Neun-Minuten-Brocken ‘Oblivion’, bei dem Shining-Frontmann Jørgen Munkeby tatkräftig zur Seite stand. Sänger Konstantin zeigt auf INTO THE VOID eine stimmliche Variation wie selten zuvor. Derweil überzeugt Nikolas Eckstein an Synths und Gitarre auf ganzer Linie. Großes Kino!

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