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Emigrate Silent So Long

Industrial Metal, Vertigo/Universal 11 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
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Sieben Jahre nach Erscheinen des selbstbetitelten Emigrate-Debüts hievt Rammstein-Gitarrist Richard Kruspe seine Industrial Rock-Band auf die nächste Stufe. Auf dem treffend betitelten SILENT SO LONG jonglieren Kruspe und Co. geschickt mit Nine Inch Nails (‘Giving Up’), Zeromancer (Hit: ‘Rainbow’) oder – selbstverständlich – Rammstein (‘My Pleasure’) beziehungsweise modernen Riffs, pluckernder Elektronik, tanzbaren Rhythmen, breitbeinigen Soli und poppiger Eingängigkeit.

Letztere nährt der Emigrate-Chef besonders durch sein Gespür für große Melodien, die dank gereifter Stimmbänder in ‘Faust’ oder ‘Eat You Alive’ (mit ‘The Beautiful People’-Rhythmik) beinahe Beatles-verwandte Züge annehmen. Dazu geben sich diverse Gäste die Ehre: Jonathan Davis tönt im Stoner-gespickten Titel­stück erfreulich unpsychopathisch, Marilyn Manson klang seit HOLY WOOD nicht mehr so gut wie in ‘Hypothetical’ (Puff Daddys ‘Come With Me’ lässt grüßen), Peaches schmückt ‘Get Down’ mit betörend-laszivem Sprechgesang.

Und wer schon immer wissen wollte, wie elektronisch betriebene Motörhead respektive melodische Ministry klingen könnten, erhält in ‘Rock City’ von Lemmy höchstpersönlich die Antwort. Keine Frage: So lange dürfen Emigrate nicht noch einmal schweigen!


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