Toggle menu

Metal Hammer

Search

Robert Plant über das Ende von Zeppelin: „Ich tat das Richtige“

von
teilen
mailen
teilen

Robert Plant: „Ich tat das Richtige“

In einem Interview mit dem Irish Examiner über die Vinylneuauflage des Klassikers LED ZEPPELIN IV äußerte sich Robert Plant zu Gerüchten, dass Jimmy Page und John Paul Jones vor mehr als vier Jahrzehnten die Band weiterführen wollten, selbst wenn dies bedeutet hätte, ohne den Sänger weiterzumachen. Ihrer Meinung nach hätte der Led Zeppelin-Frontmann lieber an seiner eigenen Solo-Karriere gefeilt.

Empfehlungen der Redaktion
Led Zeppelin müssen vielleicht wieder vor Gericht

„Man muss sich weiterentwickeln“, erklärte Robert Plant der Zeitung. „Wahrscheinlich war es für jeden das Richtige. Für mich war es jedenfalls richtig“, sagte der Sänger über die Trennung von Led Zeppelin im Jahr 1980 nach dem alkoholbedingten Tod des Schlagzeugers John Bonham. „Ich denke, Jimmy und John Paul wollten es eine Weile weiterführen, aber wir alle verändern uns. Man muss sich vom Schreiben in der Jugend weiterentwickeln. Wir reden bei den alten Liedern von den Beziehungen zwischen Menschen, dem ewigen Aufeinandertreffen, bis man eben etwas reifer wird. Ich denke, ich habe das Richtige getan.“

Es wird keine Reunion geben

Nach der Teil-Reunion von Zeppelin im Jahr 2007 beim Konzert in der O2 Arena in London mit Jason Bonham, dem Sohn von John Bonham, suchten Page und Jones nach Möglichkeiten, weiterzuarbeiten. Sie probierten sogar verschiedene Sänger aus, darunter auch Steven Tyler oder Myles Kennedy von Alter Bridge.

Empfehlungen der Redaktion
Robert Plant singt ‘Stairway To Heaven’ - für Riesensumme

Die Option für ein Zeppelin-Reunion zu dritt endete allerdings schließlich, als Jones mit Dave Grohl und Josh Homme die Band Them Crooked Vultures gründete. Page sagte über diese Entscheidung später später: „Ich denke, das war eine ziemlich definitive Aussage.“

Page sagte, dass ihn die sogenannte „Led Zeppelin-Frage“ nie loslässt. „Die Leute fragen mich fast jeden Tag nach einer möglichen Wiedervereinigung“, sagte der Gitarrist scherzend. „Die Antwort lautet ’nein‘. Es sind mehr als anderthalb Jahrzehnte seit der O2-Arena vergangen. Aber es besteht immer die Möglichkeit, dass sie mich ausgraben und in einem Sarg auf die Bühne stellen und Tape abspielen könnten.“ Das wäre sicher nicht die Zeppelin-Reunion, die wir uns gewünscht hätten – aber sehenswert klingt es natürlich allemal.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Judas Priest: Faulkner macht täglich Physiotherapie auf Tour

Richie Faulkner erlitt im Herbst 2021 während einer Judas Priest-Show bekanntlich eine Aussackung der Hauptschlagader sowie eine Aortendissektion — und zudem rund einen Monat später einen kleinen Schlaganfall. In einem neuen Interview bei Charlie Kendall's Metalshop gesteht der 46-Jährige, dass er auch rund viereinhalb Jahre danach noch mit den Folgen zu kämpfen hat. So muss der Lead-Gitarrist der britischen Metal-Götter auf Tournee täglich drei Mal zur Physiotherapie. Nicht nachlassen Auf die Frage, was er heutzutage macht, um sich auf ein Konzert vorzubereiten, erwidert der Judas Priest-Saitenstreichler: "Ich habe einen Physiotherapeuten unterwegs dabei. Wir haben einen deutschen Kerl namens Bastian, der mit uns…
Weiterlesen
Zur Startseite