Ross The Boss: Sein Rauswurf bei Manowar war ein Fehler

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Der einstige Manowar-Gitarrist Ross Friedman aka Ross The Boss hat seine Demission im Jahr 1989 als den „größten möglichen Fehler“ bezeichnet, den Bandboss Joey DeMaio je machen konnte. Die Gruppe war gerade dabei, ihren breiten Durchbruch zu schaffen. Da hätte es keinen Sinn ergeben, ein funktionierendes Team auseinanderzureißen. So sagte Ross The Boss über die letzten beiden Alben, die er mit Manowar aufgenommen hat:

Zweifelhafte Beweggründe

„FIGHTING THE WORLD [1987] und KINGS OF METAL [1988] waren die beiden ersten digitalen Alben, die jemals gemacht wurden. Wir haben auf etwas aufgenommen, das Synclavier heißt. Es war einfach nur ein simples, ProTools-ähnliches Ding. Der Klang auf FIGHTING THE WORLD war gut, aber KINGS OF METAL hatte einen viel besseren Sound. KINGS OF METAL erschien zu einer Zeit, als die Band auf dem Gipfel war, besonders in Europa. Denn ich hatte die ganze schwere Arbeit mit der Gruppe geleistet. Und dann, als es veröffentlicht wurde, war ich plötzlich raus aus der Formation. Wie kann man das machen? Joey hat mich gefeuert. Es war der schlimmste mögliche Fehler, der jemals gemacht wurde — abgesehen davon, dass Mick Taylor bei den Rolling Stones ausgestiegen ist.

Denn die Tournee nach KINGS OF METAL und das Live-Album und der ganze Prozess wurde verkürzt. Sie holten David Shankle [an die Gitarre — An.d.A.]. Er ist okay, aber die ganze Energie von Manowar war flöten gegangen. Sie brauchten sechs Jahre, um die nächste Platte THE TRIUMPH OF STEEL zu machen. Ich hatte sechs Scheiben in sechs Jahren mit Manowar gemacht.“ Auf die Gründe für seinen Rauswurf angesprochen, führte Ross The Boss Geld und Habgier an. Außerdem lasse er sich von niemandem etwas sagen — auch nicht von Joey DeMaio. „Er wollte Marionetten in der Band haben. Geld und Habgier. Außerdem wollte er keinen Partner wie mich in Manowar haben, einen 50 Prozent-Partner.“

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