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Satyricon History: Projekt Jugendgedenken

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Zum 30. Geburtstag kann man es mal ordentlicher krachen lassen: Aus Anlass des runden Band-Jubiläums haben die norwegischen Schwarzmetaller SATYRICON ihre beiden legendären 1994er-Alben DARK MEDIEVAL TIMES und THE SHADOWTHRONE neu aufgelegt.

Vergangenheit + Gegenwart = Zukunft?

Der Mann ist gefordert, um Mehrwert zu schaffen. Sound veredeln, neues Cover, Linernotes… Vor allem das Thema Sound, also Remastering, gestaltete sich bei DARK MEDIEVAL TIMES und THE SHADOWTHRONE schwieriger als etwa bei NEMESIS DIVINA: „Von NEMESIS DIVINA hatten wir noch die kompletten Masterbänder und damit maximale Optionen. Bei den älteren Alben hingegen fehlten einzelne Bänder oder sie waren nicht mehr abspielbar. Dadurch mussten wir teilweise auf die CDs zurückgreifen, die aber schon einmal gemastert waren. Das, was damals per Kompressor oder Limiter eliminiert worden war, konnten wir dementsprechend nicht mehr zurückholen.“ Kleine Brötchen backen war also das Ziel – oder, wie es Satyr formuliert: „Wir hatten die Möglichkeit, ein vielleicht 15 Prozent besseres Ergebnis rauszuholen. Also taten wir das.“

Schon dieser Ansatz dürfte für manche Häresie sein, ändert er doch subtil den Sound der Legenden. Doch das lässt Satyr nicht gelten: „Glaubst du, wir hätten damals nicht schon einen besseren Sound gewollt? Es gab viele externe Bedingungen, die uns einschränkten, aber das war nicht unser Wille als Musiker!“ Und vor allem war es eine andere Zeit. Heute zum Beispiel ist es cool (und teuer), auf analogen Bändern aufzunehmen. 1994 war das gerade zu einem Ding der Vergangenheit geworden: „Es gab damals diese 32-Spur-Digital-Tape-Maschinen von Mitsubishi, und alle fanden die extrem cool.

Leider stellte sich heraus, dass das nur ein kurzfristiger Spaß war, denn ein paar Jahre später begann der Siegeszug von Software-Recording wie ProTools. Das führte dazu, dass wir heute eine obsolete Technik wiederbeleben und uns mit den Limitierungen der alten Digitalaufnahmen, insbesondere, was die hohen Frequenzen angeht, herumschlagen mussten.“ Beide Alben wurden mit einer analogen Effektkette bearbeitet, die zwei Dinge bringen sollte: organischere Höhen und eine etwas breite Stereo-Basis. „Und das ist alles, es gab keine in irgendeiner Form deutlich wahrnehmbare Veränderung der alten Aufnahmen.“

Keine Sentimentalitäten bei Satyricon

Was das Artwork betrifft, zeigt sich Satyrs Denk- und Herangehensweise deutlich: „Auf keinen Fall wollten wir irgendetwas aus rein sentimentalen Gründen belassen! Was erhalten bleiben sollte, sind die Dinge, die wir bis heute gut und richtig finden. Nehmen wir DARK MEDIEVAL TIMES: Das Cover war eine Illustration einer Künstlerin, die damals in den Black Metal-Kreisen verkehrte. Innen hingegen sah man bei der Vinylversion Werke des be­rühmten norwegischen Künstlers Theodor Kittelsen.

Schon wenige Jahre später kam es mir etwas komisch vor, dieses Kunstwerk innen und eine Amateurzeichnung außen zu haben. Also ziert jetzt der Kittelsen das Album.“ Frosts Kalligraphien, er zeichnete damals die Rahmen um die Fotos und die Buchstaben der Albumtitel, durften natürlich bleiben. Natürlich? Nein, nur weil Satyr in all den Jahren genug Feedback bekommen hatte, dass diese „wirklich von hervorragender Qualität sind“

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