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Sebastian Bach trauert um seine verstorbenen Idole

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Der einstige Skid Row-Sänger Sebastian Bach trauert um Musiker, die ihm nahestanden. Vergangenes Jahr hatte er mit dem früheren Kiss-Gitarristen Ace Frehley sowie Black Sabbath-Frontmann Ozzy Osbourne gleich mehrere Todesfälle zu beklagen. Im Interview mit ‘Loudwire Nights’ erklärte der Musiker nun, wie er mit derartigen Verlusten umgeht.

Große Verluste für Sebastian Bach

„Ich glaube, jeder trauert anders. Bei mir kommt die Traurigkeit in Wellen. Oder sie trifft mich, wenn ich es am wenigsten erwarte. Wie bei Ace Frehley“, sagte Bach. „Ich liebe Ozzy, aber Ace ist wie ein Teil meiner Kindheit. Er ist für mich wie der Weihnachtsmann. Er ist eine Art Kultfigur. Das ist Ozzy auch, aber Kiss mit dem Make-up, den Kostümen, den Comics und dem Spielzeug – das ist etwas ganz anderes.

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Im Flugzeug höre ich beispielsweise Aces erstes Soloalbum (ACE FREHLEY, 1978 – Anm.d.A.) und einen Song wie ‘What’s On Your Mind?’. Ich weiß nicht, wie tief andere in Erinnerungen schwelgen, aber es gibt bestimmte Lieder, bei denen mich die Art, wie er Gitarre spielt, einfach tief berührt, wie ‘Got To Choose’ vom Kiss-Album HOTTER THAN HELL (1974 – Anm.d.A.). Sein Gespür für Melodien war so wunderschön und einzigartig.

Wir müssen lernen, mit dem Tod eines nahestehenden Menschen umzugehen, aber […] wir können nicht einfach zu Hause bleiben und den ganzen Tag weinen. Das habe ich getan, als mein Vater starb. […] Ich habe letztes Jahr auch meinen Cousin verloren, der mit Ace befreundet war, was echt komisch ist. Wir waren als Kinder totale Kiss-Fans. Er war erst 52.

Wenn ich an den Tod eines Menschen denke, dann denke ich an ihn. Gleichzeitig bin ich aber auch wütend auf ihn, weil er so jung gestorben ist. Nach dem Motto: Verdammt noch mal! Warum tut man sowas in seinem Alter? Das ist natürlich total bescheuert, denn er wollte ja offensichtlich nicht sterben. Aber ich werde eben wütend, wenn mich jemand verlässt. Das ist irrational. Ein irrationaler Gedanke. Aber ich glaube, das geht uns allen mal so.“

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