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Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Slipknot: Höllenqualen

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METAL HAMMER: Shawn, wie war es im Jahr 2001, Mitglied von Slipknot zu sein?

Shawn Crahan: Seitdem dieses Album erschienen ist, stellt sich mir diese Frage, und ich versuche, neue Wege zu finden, darauf zu antworten – als 51-jähriger Mann, der sich an jene Tage zurückerinnert. Für mich persönlich war es eine richtig harte Zeit. Doch so schrecklich es sich auch aufgrund der Angstzustände, der Widerstände und Abneigung gegen uns anfühlte, so schön war diese Phase in unserer Karriere auch. Angst ist ein großer Motivator. Die gigantische Überschrift dieses Albums lautete: „Dagegen!“ Das bezog sich nicht nur auf die Außenwelt, sondern auch die Band-Mitglieder untereinander. Es gab Musiker, die sich in totale Isolation begaben oder schlicht nicht mehr miteinander redeten. Aus dieser Gemengelage entwickelte sich eine Kunstform, die nur uns gehörte und in die kein Außenstehender eingeladen war. Das macht IOWA noch aus heutiger Sicht sehr attraktiv für meine Person.

„Unser Lieblingswort auf IOWA war: Nein!“

MH: Wart ihr auf alles vorbereitet, was nach dem Debüt SLIPKNOT (1999) passiert ist, oder musstet ihr euch einer großen Lernkurve stellen?

SC: Das sollte man eher Ross Robinson fragen, der unsere ersten beiden Scheiben produziert hat. An ein Debüt geht man naiv ran und denkt, dass man alle Zeit der Welt hat. Dann reist man nach Europa, Japan, Australien, Neuseeland – und plötzlich öffnet sich der Kopf. Die Einstellung änderte sich auf dem zweiten Album fundamental. Uns konnte die ganze Welt am Arsch lecken. Unser Lieblingswort auf IOWA war: „Nein!“ Als Künstler ist man sich aber im gleichen Moment darüber bewusst, dass man sich in einem Lernprozess befindet. Man versucht, seine Erfahrungen in die Musik einfließen zu lassen. Da ist es völlig egal, ob man das Album liebt oder hasst – der Prozess ist immer derselbe. Manchmal ist es kreativ förderlich, unter Druck zu geraten.

MH: Viele Leute dachten, dass sich Slipknot nach dem Erfolg des Debüts in eine Mainstream-Richtung verabschieden würden. Aber was passierte, war das genaue Gegenteil…

SC: Ehrlich gesagt möchte ich den Vollidioten, die das damals glaubten oder uns gar in diese Richtung schubsen wollten, überhaupt keinen Raum geben. Heute ist es mir vollkommen egal, doch damals hat mich das richtig angepisst. Ich wünschte, ich könnte all die Namen nennen… Aber ein Teil davon ist sowieso schon tot. Es ist erschreckend, wie sehr Geld und Gier die Vision beschmutzen. Es war doch einfach nur peinlich, darüber zu diskutieren, ob wir ein zweites ‘Wait And Bleed’ hinbekommen. Wenn man nicht zu diesen neun Musikern gehört, hat das alles keine Relevanz. Ich habe auch Typen von Slipknot in Interviews schon oft Scheiße sagen hören – der entscheidende Punkt ist aber: Wir machen immer nur das, was wir wollen. Ausreden haben uns noch nie interessiert. Für IOWA gab es keinen Plan, es passierte einfach. Die Welt mag eine andere Erwartungshaltung gehabt haben – doch sie bekam IOWA.

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Slipknot in einer Parallelwelt

MH: Welche Erinnerungen hast du an Paul Gray während dieser Songwriting- und Produktionsphase?

SC: Oh, das ist eine gute Frage, darüber muss ich länger nachdenken… Hmmm, man könnte sagen, dass Paul Gray mit dieser Scheibe fast schon verheiratet war, er steckte dermaßen viel Energie rein. Absolut proaktiv im Songwriting, in jedem Moment hingebungsvoll. Paul war definitiv eine der Schlüsselfiguren von IOWA. Er, Joey Jordison und Corey Taylor verschwanden beim Songwriting in eine Art Parallelwelt. Das ging die nächsten Jahre so weiter, sie hievten sich gegenseitig immer wieder auf ein neues Level. Im Vergleich zum Debüt hat man speziell bei Paul die Entwicklung bemerkt: Seine Erfahrungen, die er auf der Welttournee gemacht hatte, flossen in das Songwriting ein. Da ging es ihm nicht anders als allen anderen. Ich für meinen Teil wollte möglichst weit von allen anderen entfernt sein – und das ist mir hundertprozentig gelungen. Das tut mir nicht leid, und ich würde es auch aus heutiger Sicht nicht anders machen.

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