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Slipknot: Shawn Crahan bereit für COVID-19 Impfung

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Vakzination: Ja, nein? Die Diskussion scheint kein Ende zu nehmen. Doch für einen zumindest ist die Sache klar: Shawn Crahan wird sich pieksen lassen. Speziell Musiker und kulturschaffende Personen, die den Großteil ihres Lebens auf Tour und in riesigen Menschenmengen verbringen, leiden unter dem seit 2020 anhaltenden Stillstand. Auch dem letzten verbliebenen Slipknot-Gründungsmitglied ist nun klar, dass der erste Schritt Richtung Normalität mit der Impfung gegen das Coronavirus einhergeht. Gegen die Grippe hat er sich seit zwanzig Jahren nicht impfen lassen. In dieser Zeit ist er auch nie daran erkrankt, weshalb er auch die COVID-Impfung zu Beginn als nicht notwendig erachtete.

Da es nun höchstwahrscheinlich aber der Fall sein wird, dass geimpften Menschen gewisse Privilegien zuteilwerden (Reisen, Konzertbesuche, Dinge, die Spaß und das Leben erst richtig lebenswert machen), wird auch der Slipknot-Percussionist mit aufs Geimpften-Boot steigen – obwohl er sich sonst ungerne sagen lässt, was er zu tun hat. „Ich musste mich nie gegen die Grippe impfen lassen, um irgendwohin zu dürfen. Aber jetzt, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen, muss ich nachweislich geimpft sein“, beklagt er während seiner „The Electric Theater With Clown“-Show, in der er Nergal von Behemoth zu Gast hatte.

Auch knallharte Slipknot-Typen sehnen sich nach Umarmungen

Doch wenn ein kurzer Stich in den Arm der Preis dafür ist, das Tourneeleben als Musiker zurückzugewinnen und vor allem, die eigene Familie wieder in die Arme schließen zu können, scheint das doch ein guter Deal zu sein. „Wenn meine Familie die Impfung bekommt und will, dass ich sie bekomme, werde ich sie bekommen. Außerdem möchte ich wieder dazu in der Lage sein, meine Fans und die Leute zu umarmen, die mich brauchen und die ich brauche.“ Dafür will er kein Risiko eingehen. Außerdem vertraut er auf die Kompetenz der Ärzte. Shawn Crahan ist sich bewusst, dass nicht jeder Mensch in dieser Hinsicht an einem Strang ziehen wird. Er will aber selbst seinen Teil zur Besserung beitragen –  damit hat er auch ganz schön recht.

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