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Soundgarden: Deshalb waren sie nicht bei Ozzys Abschied

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Im Mai dieses Jahres hatte Sharon Osbourne in einem Interview mit dem Guardian angedeutet, dass die verbliebenen Mitglieder von Soundgarden Teil des Programms beim „Back To The Beginning“ sein sollten. Der 5. Juli rückte immer näher, doch Soundgarden tauchten nicht im hochkarätigen Line-up des eintägigen Festivals auf. Selbstredend sorgte dieser Umstand für allerlei Spekutlationen. Mit einem Post auf Instagram räumt die Band nun mit diesen auf. Zugleich sind die Worte eine respektvolle und poetische Hommage an Black Sabbath.

Majestätisch

Nach einer Gratulation schreiben Soundgarden: „Vielen Dank für eine erstaunliche Karriere, die uns und euer Legion an Fans ein Leben voller Schönheit, Schrecken, Liebe, Kraft, Glück, Melancholie und einer zutiefst erhabenen, aber dennoch mitreißenden Transzendenz beschert hat, die von Untergang und Hoffnung zugleich geprägt ist. Eure majestätische Brillanz hat unzählige andere Bands, Musiker und Songwriter zu Höchstleistungen inspiriert. Die Krone gehört euch jedoch für immer!“

Obwohl sie nicht Teil der Show in Birmingham waren, machen Soundgarden deutlich, wieviel ihnen allein die Einladung bedeutet hat. „Wir sind Tony, Ozzy, Geezer und Bill sowie Sharon Osbourne und Musikdirektor Tom Morello sehr dankbar für die Ehre und die Einladung.“ Jedoch habe es logistische Schwierigkeiten gegeben. „Wir sind sehr enttäuscht und bedauern, dass wir unsere individuellen und gemeinsamen Projekte nicht zeitlich koordinieren konnten, um am Festival teilzunehmen und mitzuwirken.“ 

„Die Wärme, Liebe und Unterstützung des Black Sabbath-Teams war uns während unserer gesamten Karriere eine Quelle der Ermutigung und Kraft“, heißt es abschließend. Begleitet werden die warmen Worte mit einer Reihe von Bildern, auf denen auch der 2017 verstorbene Sänger Chris Cornell zu sehen ist. Wie schon Black Sabbath und Ozzy Osbourne vor ihnen, sollen Soundgarden in diesem Jahr in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen werden. Immerhin zählt die Band neben Nirvana und Pearl Jam zu den Ikonen des Grunge und der Musikgeschichte generell.

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Soundgarden: Kim Thayil veröffentlicht Memoiren

Am 18. Mai 2017 nahm sich Soundgarden-Frontmann Chris Cornell nach einem Auftritt in Detroit, Michigan in seinem Hotelzimmer das Leben. Besonders für seine Band-Kollegen ist die Nachricht damals ein Schock gewesen, da sie wenige Stunden zuvor noch gemeinsam auf der Bühne gestanden und nichts Ungewöhnliches bemerkt haben. Schmerz und Schuld So zumindest berichtet es Gitarrist Kim Thayil in seinem neuen Buch ‘A Screaming Life: Into the Superunknown with Soundgarden and Beyond’, das am 9. Juni vorerst nur auf Englisch erscheint. Vor Kurzem veröffentlichte der Rolling Stone einen Auszug aus Thayils Memoiren. Darin spricht der Musiker offen darüber, auf welche Weise…
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