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So half der Soundgarden-Produzent Chris Cornell bei ‘Black Hole Sun’

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Chris Cornell wollte den Fans etwas Vertrautes geben

Der Musikproduzentveteran Michael Beinhorn erinnerte sich in einem Interview mit Rick Beato daran, wie er Chris Cornell auf die fallende Qualität dessen Songwritings ansprach. Aus diesem kritischen Moment entstand aber immerhin der Soundgarden-Klassiker ‘Black Hole Sun’.

Beinhorn, der vor SUPERUNKNOWN noch nie mit der Band zusammengearbeitet hatte, erinnerte sich, dass es schon bei den Demos zum Album Probleme gab.

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„Ich realisierte, dass wir überhaupt kein Album daraus machen konnten“, sagte der Produzent. „Ich musste ein Gespräch mit ihnen führen – und es war kein gutes.“ Beinhorn wusste dabei, dass er keinen positiven ersten Eindruck hinterließ. „Aber ich erklärte ihnen: ‚Schaut, ich bin wirklich der Meinung, dass ihr mehr Songs schreiben müsst, sonst wird es nicht das Album sein, das es sein könnte.“

Trotz seiner Bedenken, dass sich Soundgarden einen anderen Produzenten suchen könnten, blieb die Band bei ihm. „Sie schickten aber einfach zweitklassige Songs“, erklärte er. „Es entsprach nicht dem, was ich für dieses Album für nötig hielt. Ich sagte: ‚Für wen schreibt ihr die Songs?‘ Und sofort kam ich der Sache auf den Grund. Cornell fühlte, dass er etwas Vertrautes für die Soundgarden-Fans machen musste. Und ich sagte: ‚Letztendlich ist dieses Album für euch. Ihr müsst euch damit ausdrücken.’“

Der eigene Ausdruck ist wichtig

„Und irgendwie machte ich ihm das verständlich. Ich fragte ihn, welche Bands er mag. Und er sagte: ‚The Beatles und Cream.‘ Ich sagte einfach zu ihm: ‚Okay, schreib einen Song, der wie The Beatles oder Cream klingt.’“

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Als Beinhorn vier neue Songs von Chris Cornell erhielt, war er sofort von der ‘Black Hole Sun’-Demo begeistert. Trotzdem behielt er seine Zweifel: „Ich wartete nur darauf, dass dieser Song völlig aus dem Ruder läuft“, erinnerte er sich. „Der Song geht weiter und weiter zum Vers, und ich denke: ‚Das ist makellos, aber er wird bestimmt den Chorus ruinieren.'“

„Schließlich kommt er zum Chorus – und er ist wunderschön. Ich fühlte Dinge in meinem Körper, die ich noch nie zuvor gefühlt habe. Ich hatte diesen Song 15-mal hintereinander gehört. Dann rief ich Cornell an und sagte: ‚Du bist ein verdammtes Genie! Nun sind wir bereit, ein Album zu machen.’“


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