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Suicide Silence-Gitarrist Mark Heylmun spricht über die Stiländerung und wütende Fans

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Beim diesjährigen Download Festival (09.-11.06.2017) gab Suicide Silence-Gitarrist Mark Heylmun ein Interview, in dem er sich über die markante Stiländerung äußerte, welche die Band mit ihrem aktuellen Album SUICIDE SILENCE vollzogen hat.

„Wir wussten von Anfang an, dass es viele Leute geben würde, die es nicht mögen und uns mit ihrem Unmut zutexten würden“, so Heylmun. „Aber wir mussten einfach etwas Neues machen. Natürlich ist es einfacher, immer dasselbe wie am Fließband rauszubringen, und die Fans wären glücklich, das zu bekommen, was sie erwarten.“

Kein Vorwurf an die Fans

Der Gitarrist möchte den Fans allerdings keinen Vorwurf machen: „Ich liebe und verstehe sie. Das ging mir früher nicht anders – wenn eine meiner Lieblings-Bands plötzlich ihren Stil änderte, war ich auch angepisst.“ Doch eine Band sei keine Band, wenn sie nicht nach Weiterentwicklung streben würde.

Der Tod von Mitch Lucker (2012) spielt dabei nur indirekt eine Rolle, denn bereits mit ihm wollten Suicide Silence neue, tiefere Wege beschreiten. Doch diese Pläne mussten begraben werden. Mit Eddie Hermidas Einstieg und YOU CAN’T STOP ME (2014) gab es erst mal eine Art „Bestandsaufnahme“ um der Welt zu zeigen, dass die Band noch voll da ist.

Alles ist möglich

„Allerdings war auch klar, dass wir mit Eddie eine ganz andere Richtung einschlagen würden. Wir waren mit YOU CAN’T STOP ME nicht wirklich glücklich, also jammten wir einfach zusammen um herauszufinden, wohin wir uns mittlerweile entwickelt haben.“ Das nächste Album gehe Heylmun zufolge noch tiefer in die SUICIDE SILENCE-Richtung.

„Beim aktuellen Album wussten wir auch nicht, was am Ende herauskommen würde“, so der Gitarrist. „Wir denken über alles nach, planen aber nichts. Mittlerweile haben wir viel gelernt, uns einige Tricks draufgeschafft und werden alles nutzen, was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben – das könnte eine raue Mischung ergeben: Zwischen super heavy, melodramatisch und absolut chillig ist alles möglich.“

Null Akzeptanz

Dann kommt Heylmun noch mal auf die vielen bösen Stimmen zu sprechen, die im Internet stets laut sind: „Natürlich hätten wir auch unseren Namen ändern können und… ach. Viele Leute denken zu oberflächlich und werfen jeder Band vor, berühmt und im Radio gehört werden zu wollen. Wenn dann jemand wie wir Klargesang einsetzt, ist die Akzeptanz gleich null.


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Im virtuellen Pit bei: Suicide Silence

Da es dieses Jahr pandemiebedingt keine Live-Konzerte gibt, bei denen man sich gegenseitig oder der Band zu nahe kommen könnte, halten Suicide Silence ihre Tournee komplett virtuell ab. Die recht ausgefallene Idee dabei: Die Konzerte werden live an einen bestimmten Ort übertragen, sodass nicht jeder weltweit Zugriff auf den Stream hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Konzert in Stuttgart nur im Ort selbst verfügbar ist, sondern auch ein ganzes Stück über die Stadtgrenzen hinaus. Somit läuft das Ganze auch in Berlin 1A auf dem Empfangsgerät. Einleitende Erinnerungsmomente Bevor es losgeht, gibt es eine kleine Einleitung. Zu sehen sind alte…
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