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System Of A Down: Wertschau

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In ihrer Karriere haben die (jüngst mit zwei neuen Songs aufwartenden) System Of A Down ihre Träume verwirklicht, doch aufgrund der komplexen Band-Struktur und der unterschiedlichen Persönlichkeiten ihrer Protagonisten nur fünf reguläre Studioalben veröffentlicht. Daher haben wir neben den System Of A Down-Platten auch die Soloscheiben von Serj Tankian sowie die Veröffentlichungen des Nebenprojekts SCARS ON BROADWAY unter die Wertschau-Lupe genommen. Kleiner Spoiler: Wirklich schlecht ist gar nichts.

Goldwert

MEZMERIZE (2005)

Rock am Ring Festival 2005, Mitternacht. Wer live dabei war, muss nicht mehr über MEZMERIZE wissen. Nachdem die Lichter auf den Bühnen erloschen sind, drängen sich etwa 250 Menschen um den METAL HAMMER-Stand, um dem neuen System Of A Down-Werk zu lauschen. Das Ding läuft zehnmal in Folge – und nutzt sich nie ab: Wir erleben gemeinsam die Perfektion aus tanzbaren Grooves, ultrasüffigen Refrains und emotionalen Ausbrüchen. ‘B.Y.O.B.’ präsentiert im Chorus eines der coolsten Breaks der New Metal-Historie, zum Schmiss von ‘Old School Hollywood’ möchte man die Welt einreißen, an der Hookline von ‘Radio/Video’ will man sich nicht satthören, und ‘Revenga’ bringt Hüften und Nacken in Schwung. Ein Wahnsinn. Die Leute stagediven über unsere Biertische, auf denen ansonsten die Musiker ihre Autogrammstunden abhalten. Sie tanzen, pogen, headbangen, knutschen, feiern, trinken, jubeln, feiern das Leben. Echt – so etwas kann nur Musik. Und eine Band wie System Of A Down.

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Lobenswert

SYSTEM OF A DOWN (1998)

Es gibt Tage im Leben eines Musikredakteurs, an die erinnert man sich sein Leben lang – so auch an den Moment, als ein Debüt namens SYSTEM OF A DOWN in das METAL HAMMER-Büro flattert. Was da im CD-Player rotiert, ist wahrhaftig unerhört: unerhört frech, unerhört energetisch, unerhört unvergleichlich. Dazu noch mit einem biografischen Hintergrund, der nicht nur aufhorchen lässt, sondern sich auch merklich auf die Musik auswirkte. Hier prallen verschiedene Welten aufeinander und explodieren in einer aufsehenerregenden Supernova.

Irgendwie New Metal, aber eben auch mit einer derben Punk-Attitüde und vielen Wendungen versehen, sodass man System Of A Down von Beginn an weit weg von irgendwelchen rappenden US-amerikanischen Hochglanzprodukten einsortiert. ‘Suite-Pee’, ‘War’, ‘Suggestions’ und ‘Sugar’ gehören zu Recht bis heute zu den meistgespielten Liedern der Band-Historie, bevor ‘Spiders’ andeutet, was bei diesem Quartett melodisch möglich sein kann. SYSTEM OF A DOWN ist der ungeschliffene Rohdiamant, der ein Album später in perfektem Glanz erstrahlt.

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Erwähnenswert

STEAL THIS ALBUM! (2002)

Metallica schrieben auf ihrer legendären $5.98 E.P. – GARAGE DAYS RE-REVISITED (1987) direkt den angedachten Preis in den Titel, damit die Fans nicht von Händlern verarscht werden können. System Of A Down gehen auf der Scheibe, welche die Überbleibsel der TOXICITY-Sessions präsentiert, noch einen Schritt weiter und fordern indirekt zum Klau auf. Das ist natürlich augenzwinkernd gemeint, reflektiert jedoch entsprechend den Humor und selbstironischen Charme, den die vier abseits ihrer politischen Themen stets vertreten. Eines vorweg: STEAL THIS ALBUM! schlägt qualitativ immer noch 90 Prozent der regulären Scheiben anderer Bands – von „Resterampe“ weit entfernt, aber im Band-eigenen Kontext bleibt es hinter anderen Veröffentlichungen zurück. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass die Stücke nicht auf dem Meisterwerk TOXICITY gelandet sind. Ausnahmen sind das hypnotische ‘Innervision’, das Glanzstück ‘Mr. Jack’, die Dramatik von ‘Highway Song’ und der Wechselgesang in ‘Streamline’.

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Serj Tankian IMPERFECT HARMONIES (2010)

Nachdem Tankian sein Solodebüt ELECT THE DEAD sinfonisch präsentiert, hat dies auch klangliche Auswirkungen auf das zweite Album. Das Material wirkt fast schon Musical-artig inszeniert und schlicht überfrachtet. Dabei besitzen Lieder wie ‘Border Are…’, ‘Deserving’ oder ‘Peace Be Revenged’ durchaus Potenzial, bauen aber in dieser Art der Präsentation kaum Spannungsbögen auf. Da auf Ausbrüche fast gänzlich verzichtet wird, geht IMPERFECT HARMONIES auch die Dynamik ab. Höhepunkt ist das energisch vorgetragene ‘Left Of Center’, das sich auch auf einem System Of A Down-Album gut gemacht hätte.

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Scott Ian: Anthrax müssten keine neuen Platten mehr rausbringen

Anthrax wurden 1981 in New York gegründet, sind Teil der "Big Four" und haben mittlerweile bereits über zehn Studioalben veröffentlicht. Im Grunde könnte die Band problemlos mit der Musik, die sie hat, auftreten und müsste gar keine neuen Lieder mehr schreiben. Das erzählte Gitarrist Scott Ian in einer aktuellen Folge des "Talk Is Jericho"-Podcasts. Dort nahmen er und Schlagzeuger Charlie Benante am "Classic Album Clash" teil und unterhielten sich mit Chris Jericho und Eddie Trunk über ihre beiden Alben SPREADING THE DISEASE (1985) und AMONG THE LIVING (1987). "FISTFUL OF METAL ist zwar unser Debütalbum, aber für mich ist SPREADING…
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