Till Lindemann & Joey Kelly: Amazonas-Abenteuer

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Das komplette Exklusiv-Interview mit Till Lindemann und Joey Kelly findet ihr in der METAL HAMMER-Januarausgabe 2021, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

***

Bleib du Zuhause, wir kommen zu dir! Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.metal-hammer.de/spezialabo

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

Die Freundschaft ist ungewöhnlich, ihre gemeinsamen Reisen sind zuweilen lebensgefährliche Abenteuer: Extremsportler und Musiker Joey Kelly (47) und Rammstein-Frontmann Till Lindemann (57) folgen mit ihrer Fahrt zum Amazonas – wie schon bei ihrer Yukon-Exkursion – dem Mythos eines legendären Stroms.

METAL HAMMER: Ist euer Respekt vor der Natur durch die Reise gewachsen?

Till Lindemann: Respekt hatte ich schon vorher. Trotzdem konnte ich mich nicht zurückhalten, Fotos mit Schlangen zu machen. Ich liebe Schlangen, Joey sind sie unheimlich. (lacht)

MH: Was habt ihr unterwegs gelernt?

Joey Kelly: Ich habe mir von den Indios die Technik des Fischens mit Wurfnetzen zeigen lassen und Lebewesen aus dem Fluss geholt, für die jeder Aquarianer drei- bis viertausend Euro ausgeben würde: Skalare, Diskusfische, Harnischwelse, Saugwelse, Welse in jeder Form und Größe.

MH: Hier in Europa lesen wir viel darüber, dass diese romantischen Zeiten bald der Vergangenheit angehören könnten, weil die Umwelt systematisch zerstört wird. Habt ihr das auch so erlebt?

TL: Wer Leticia anfliegt, sieht von oben die Brand­rodungen. Man geht davon aus, dass pro Minute Urwaldfläche in einer Größe von anderthalb Fußballfeldern gerodet wird, für den Soja-Anbau oder Weidefläche für die Rinderherden. Verheerend ist die Goldsucherei. Dort wird mit Quecksilber Gold aus Gestein und Lehm herausgewaschen. Das Quecksilber verteilt sich in den Flüssen, gelangt so in die Fische und von dort in die Menschen.

JK: Der Amazonas durchzieht quasi den gesamten Kontinent. Er ist so breit und so tief, dass dort noch größere Schiffe fahren als auf unseren Flüssen hier in Europa. Die Schiffe transportieren Rohstoffe, vor allem Holz. Alle ein bis zwei Kilometer sieht man eine Holzfabrik. Dorthin werden die Stämme geschleppt und in Längen von jeweils vier Metern und Breiten von 1,20 bis sogar vier Metern geschnitten. Aus diesen Holzfabriken werden sie per Schiff oder über Land weiter transportiert, eine systematische Abholzung des Amazonas-Gebiets.

TL: Im Hauptstrom schwimmt durch die Holzproduktion jede Menge Unrat: riesige Stämme, Müll, ganze Säcke voller Plastik, und eben auch ganz viel Holzabfall. Das alles ist illegal, aber jeder macht es. Oftmals sogar offensichtlich, am helllichten Tag, keiner kümmert sich darum.


teilen
twittern
mailen
teilen
Tom G. Warrior: Politik und Musik sind "innerer Konflikt"

Öffentliches Auftreten ist ein Geschenk Bei einem Interview im Iblis Manifestations-Podcast sprach der ehemalige Celtic Frost-Chef Tom G. Warrior über das Dilemma von politischem Aktivismus als Musiker. Diese haben mit Auftritten und Alben eine perfekte Plattform, um ihre politischen Überzeugungen unter die Leute zu bringen. Laut dem schweizerischen Metal-Urgestein sei dies aber eine „sehr schmale Linie“. „Es ist eine zweiseitige Sache“, so Tom G. Warrior. „Ich bin der Erste, der es nicht leiden kann, wenn mir jemand sagt, was ich zu tun habe. Das war schon in meiner Schulzeit so, in der ich immer Probleme mit Autoritätsfiguren hatte. Und das…
Weiterlesen
Zur Startseite