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Trump-Regierung hat Gwar auf dem Kieker

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Seit mehr als 40 Jahren nehmen Gwar bereits Schein-Hinrichtungen von Präsidenten, Prominenten und anderen Persönlichkeiten vor. Und sie gießen weiter Öl ins Feuer. Im Interview mit Rocking With Jam Man äußerte sich Frontmann Mike „Blöthar The Berserker“ Bishop kürzlich dazu, wie die Band seit der Wahl von Präsident Trump und dem Amtsantritt seiner Regierung wahrgenommen wird und wie sich die öffentliche Wahrnehmung gewandelt hat.

Heftiger Gegenwind

„Jahrelang haben Gwar einfach genau das getan, worauf wir verdammt noch mal Lust hatten. Wir haben Politiker beider Lager umgebracht. Wir haben berühmte Persönlichkeiten umgebracht. Es gab nie einen negativen Aufschrei“, gibt Bishop an. „Klar, als wir Prinzessin Diana umbrachten, waren die Leute etwas aufgebracht. Als wir einen Fisch aus Laci Petersons Vagina zogen, waren die Leute etwas aufgebracht. Aber erst als Donald Trump ins Amt kam, fingen die Leute an, sich extrem über Politik und Musik sowie über Politik in der Kunst aufzuregen.“

Dabei betont der Sänger, dass es nicht Gwar seien, die sich verändert hätten, sondern die Welt und die Gesellschaft. Ihm zufolge hat sich die Einstellung der Menschen zu Politik und Humor gewandelt. Konkret meint er: „Sich wegen Identitätspolitik aufzuregen, ist absurd. Aber wir haben von dieser Seite nie Gegenwind bekommen. Es war nicht so, dass Feministinnen oder die Fraktion der politischen Korrektheit es auf Gwar abgesehen hätten – die haben uns eigentlich in Ruhe gelassen. Wer es auf Gwar abgesehen hatte, waren verdammt noch mal Trump-Fans.“

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Seit Monaten sieht sich die Band wegen der symbolischen Ausweidung Donald Trumps und der Enthauptung von Tech-Milliardär Elon Musk heftigen Anschuldigungen und sogar Morddrohungen ausgesetzt. Gitarrist Mike Derks (Balsac The Jaws Of Death) bezeichnete die Situation gegenüber The Guardian in der Vergangenheit als „lächerlich“, aber auch „beängstigend“.

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Damit jedoch nicht genug. „Sagen wir einfach, Gwar stehen auf gewissen Listen“, erklärt Bishop, darauf angesprochen, ob der Secret Service die Band bereits aufgesucht habe. Der Musiker führt aus: „Als die Band Präsident Obama getötet hat, haben wir nichts vom Secret Service gehört. Aber wenn man Trump tötet, dann kann man sich sicher sein, dass es Ärger gibt. Und genau das ist uns passiert.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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