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Wieso Metal nie aussterben wird

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Wer zum alljährlichen Wacken pilgert, kann immer wieder feststellen wie groß die Metal-Community doch ist. Wobei das Wacken Open Air nicht nur in Metalhead-Kreisen gefeiert wird, sondern auch allgemeines Interesse an der Kultur der harten Musik weckt und in vielerlei Mainstream-Medien diskutiert wird.

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So hat sich das Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung jetzt die Frage gestellt, wieso Metal schon so lange fortbesteht und was die Community dahinter ausmacht. Dafür haben sie sich Rolf Nohr, der die Professur für Medienwissenschaft an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig innehat und Autor des Buchs ‘Metal Matters. Heavy Metal als Kultur und Welt’ ist, zur Brust genommen. Auf die Frage hin, wie Metal als Subkultur schon so lange existiert, antwortete er:

„Ja, das ist eigentlich die Frage nach dem Heiligen Gral – was macht eigentlich Metaller sein aus und wie unterscheidet sich die Subkultur von anderen? Als Punk kann sich beispielsweise jeder bezeichnen, ob man die Musik jetzt mag oder nicht. Bei Metal ist das nicht so. Wer die Musik scheiße findet, ist kein Metaller. Anders als bei anderen Subkulturen besteht Metal eigentlich fast ausschließlich aus dem Kern der Musik. Es gibt keine übergeordnete Ideologie, nach der sich die Metalkultur richtet. Stattdessen richtet sich alles auf den zentralen Moment des Rituals des Live-Konzerts aus.“

Verstoß gegen das Gemeinschaftsgefühl = Verstoß gegen die Subkultur?

Dass das Gemeinschaftsgefühl eine tragende Rolle in der Szene spielt, ist wohl längst jedem bewusst, der mindestens einmal ein Live-Konzert oder ein Festival besucht hat. Nohr stellt dieses ebenfalls als für die Kultur extrem wichtig heraus:

„Man kann sagen, dass jeder Verstoß gegen das Gemeinschaftsgefühl auch ein grundsätzlicher Verstoß gegen die Subkultur ist. Auch die Qualitätsansprüche an die Metal-Konzerte sind sehr auf das intensive gemeinsame körperliche Miterleben zugeschnitten, anders als bei vielen anderen Subkulturen. Am Ende des Tages muss es matschig sein, man muss sich in den Armen liegen und schwitzen.“

Den gesamten Artikel könnt ihr euch >>hier<< durchlesen.

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