Toggle menu

Metal Hammer

Search

Crematory Antiserum

Gothic Metal, Steamhammer / SPV 11 Songs

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Bei den deutschen Vorzeige-Gothic-Metallern Crematory ist es nie eine Frage der Qualität, die bei der Bewertung neuer Songs zu beantworten wäre, sondern immer nur die nach Härtegrad und elektronischer Gewichtung.

Denn Songs schreiben kann die Band nachweislich, und in puncto Sound und Produktion halten Crematory die internationalen Standards mühelos. Bleibt also noch die Beurteilung der stilistischen Ausrichtung – sprich: wie viel Metal und wie viel Elektronik? Ihre neueste Scheibe ANTISERUM knüpft an die 2004er-Veröffentlichung REVOLUTION (2004) an, klingt im Gesamtpaket allerdings noch konsequenter umgesetzt. Die Musiker selbst nennen diesen Hybrid aus kantigen Riff-Gitarren, synthetischen Klangspielereien und dem Wechsel aus derben Strophen mit eingängigen Refrains kurz und prägnant „EBM-Metal“.

Wenn damit auch die absolute Tanzbarkeit des Materials automatisch eingeschlossen ist, so trifft der Begriff tatsächlich den Nagel auf den Kopf. Okay, die ein oder andere deutsche Textzeile in ‘If You Believe’ erinnert zwar an Rammstein, insgesamt aber dokumentiert auch ANTISERUM eindeutig: Crematory sind DIE deutsche Größe im Gothic Metal.

Heiß oder Scheiß? ANTISERUM von Crematory spaltet die METAL HAMMER-Redaktion und wird zum Streitfall unserer März-Ausgabe.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Hautnah: Felix Stass (Crematory)

In unserer Tattoo-Rubrik „Hautnah“ informiert uns Klarsänger und Growler Felix Stass darüber, welche Bands ihn inspirierten und prägten.

Die Metal-Alben der Woche vom 02.05. mit Crematory, Nightfall, Hate u.a.

Die wichtigsten Metal-Neuerscheinungen der Woche vom 02.05. in der Übersicht – diesmal mit unter anderem Misfire, Herta und Paradise Slaves.

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

Metallica MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’…
Weiterlesen
Zur Startseite