Toggle menu

Metal Hammer

Search

Entrails Obliteration

Metal Blade/Sony 10 Songs/ VÖ: erschienen

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Fast genau zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Vorgängers RAGING DEATH bringt Jimmy Lundqvists Schwedentodgruppe ­Entrails mit OBLITERATION neuen Stoff auf den Markt – und das trotz Line-up-Wechsel (als neuer Gitarrist wurde Pontus „Penki“ ­Samuelsson vorgestellt) und aufwändigem Studioumbau.

Doch die Mühe hat sich gelohnt: Bereits der derbe Opener ‘No Cross Left Unturned’ stellt nicht nur thematisch, sondern auch musikalisch eine echte Kampfansage dar. Auch auf ihrem Neuling zitieren Entrails gerne Entombed und andere Old School-Kollegen des schwedischen Death Metal und setzen zumindest in Sachen Geschwindigkeit auf Abwechslungsreichtum (‘Beyond The Flesh’ vereint doomig schwere Akzente und todeswütige Raserei).

Dazu punktet die Truppe mit Atmosphäre (‘Midnight Coffin’) und der quasi dauerpräsenten Einladung zum Headbangen (‘Skulls’, ­‘Bonestorm’, ‘Re-Animation Of The Dead’). Das Quartett bleibt außerdem seinen bereits vom Vorgängerwerk gewohnten Stärken Zugänglichkeit und Eingängigkeit über weite Strecken treu, was OBLITERATION in seiner Gesamtheit zu einem soliden Album mit einer ordentlichen Portion Hörspaß geraten lässt, das auch ohne die ganz großen Momente auskommt.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Juni-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 06/15“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg müssen ab sofort auf Gitarrist Cedrik Davis verzichten, haben jedoch schon eine Antwort auf die Lücke im Line-up.

Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Für Kam Lee liegt der Ursprung des Death Metal in der Musik von Slayer — genauer gesagt: In einem ganz bestimmten Element.

The Voice Of Germany: Death Metal-Sängerin im Halbfinale

Lisa Asante lässt es bei ‘The Voice Of Germany’ weiter krachen: Dank ‘The Emptiness Machine’ (Linkin Park) steht sie im Halbfinale.

teilen
mailen
teilen
Iron Maiden: Die zehn längsten Songs

Bis zur Veröffentlichung von THE BOOK OF SOULS behauptete sich POWERSLAVE lange Zeit als das Studio­album mit dem längsten Iron Maiden-Stück überhaupt. Und SENJUTSU schiebt sich mit gleich drei Songs in diese Aufstellung der ausgedehntesten Stücke, die auf Maidens regulären Studioalben zu finden sind. Die angegebenen Spielzeiten sind wie die in Klammern folgenden Komponisten der offiziellen Band-Homepage entnommen. ‘Empire Of The Clouds’ (THE BOOK OF SOULS, 2015) 18:01 Minuten (Dickinson) Dieser komplett von Bruce Dickinson allein geschriebene Song handelt vom R101 Luftschiff, das auf seinem Jungfernflug am 5.10.1930 abstürzte. Der Iron Maiden-Sänger ist hierin erstmals am Klavier beziehungsweise Keyboard zu…
Weiterlesen
Zur Startseite