Alben
Ufomammut
Oro: Opus Primum
Doom Metal
von Anzo Sadoni
Foto:
Century Media/EMI
Terror - Keepers Of The Faith
Bedächtiges Geriffe... doch dann erhöht sich die Schlagzahl. Pures Thrash-Gehacke plus Bassdrum und Trommelwirbel – und ab geht die wilde Reise. Terror bitten beim Opener ‘Your Enemies Are Mine’ ohne Vorspiel direkt in die Hardcore-Szene und machen in 1:41 Minuten den Hengst deluxe. So schnell kann man alles sagen. Doch damit nicht genug. Wie ein roter Faden ziehen sich die Hits (unter anderem ‘Shattered’, der Titel-Track oder ‘Stick Tight’) durch KEEPERS OF THE FAITH.
In Sachen Sound bietet das Quintett aus Los Angeles wieder nur das Beste. So war niemand Geringeres als Sound-Meister Matt Hyde (unter anderem Slayer, Hatebreed) für den Mix verantwortlich. Was für eine Transparenz, was für ein Druck. Metallischer Hardcore mit Zug zum Tor. In Sachen Lyrik gibt es wieder das typische „Straßenjargon-/Dicke Eier-/Underdog-/Kampfparolen“-Programm. Eben so, wie wir es von Sänger Scott Vogel und seinen Mannen kennen und lieben. Im Vergleich zum guten Vorgänger THE DAMNED, THE SHAMED (2008) kommt Album Nummer vier allerdings viel flotter auf den Punkt und wirkt generell klarer geradeaus gehend.
Weniger Experimente, dafür 101 Prozent neue Terror-Herrlichkeit in 33 Minuten. Fan-Herz, was willst du mehr? Kaum eine zweite Band hat sich in den letzten Jahren so eindrucksvoll nach oben gespielt. KEEPERS OF THE FAITH untermauert, warum. Terror sind nicht nur eine Band, Terror sind mittlerweile eine Institution.
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