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Daniel Wirtz ERDLING Review

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Zu Spitzenzeiten von Sub7even war Daniel Wirtz der perfekte Schwiegersohn: smartes Gesicht, modische Frisur, gepflegtes Äußeres, feines Benehmen. Heute, knapp sieben Jahre später, scheint der Mann mit seinem tätowierten Körper, dem verwegenen Bart und der langen Mähne eher die Begleitung von Slayer vorzuziehen, anstatt bei Oma und Opa das sonntägliche Kaffeetrinken zu bereichern.

Aber: Wirtz ist ein Kerl geworden, ein Mann mit markanter Ausstrahlung und eigener musikalischer Identität. Okay, so ganz aus dem Windschatten seines einstigen Mentors Stephan Weidner (Onkelz) hat er es noch nicht geschafft, jedenfalls imagemäßig. Musikalisch dagegen beweist er seine Konkurrenzfähigkeit – und noch mehr: Mit seiner zweiten Soloscheibe ERDLING legt Wirtz ein weiteres großartiges Rock/Alternative Rock-Album vor, mit dem Chris Cornell (Soundgarden/Audioslave) sicherlich die ganze Welt begeistern würde.

Gleich mehrere absolute Killertracks befinden sich auf ERDLING, allen voran die beiden Übernummern ‘Anderer Stern’ und ‘Der Feind in meinem Kopf’ (übrigens ebenso hörenswert wie ‘Ne Weile her’ vom Debüt 11 ZEUGEN). Spürt man meine Begeisterung für Wirtz und seine Musik? Man sollte, denn dieser Mann hat internationale Qualität.

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der November-Ausgabe des METAL HAMMER.


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