Kritik zu Freedom Hawk Review

Freedom Hawk Review

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Erstes gutes Zeichen beim Einlegen der Scheibe: Sänger und Gitarrist T.R. Morton klingt verdächtig nach Ozzy. Warum zur Hölle ist dieser geile Gesang aber so weit nach hinten gemischt? Hatte der Mixer etwa noch die Ohrstöpsel vom Vorabend-Gig drin?

Zum Glück beschränken sich jene stimmlich unstimmigen Schrecksekunden auf die ersten zwei Minuten – exakt ab 01:54 darf Morton wie durch Zauberregler-Hand mehr Präsenz im Klangbild zeigen. Guter Trick. Ruiniert aber irgendwie leider den Opener. Egal. ‘Universal’ schlägt folgerichtig gleich weiter in die herrschaftliche Hard Rock- und Stoner-Kerbe und macht den unglücklich produzierten Eröffnungs-Gag/Schnitzer wieder wett.

Ja, Freedom Hawk feiern Black Sabbath, drücken dabei aber gerne etwas stärker auf die Tempo-Tube, was schon mal ganz gut gefällt, denn alles rockt. Leider rumpelt es aber produktionstechnisch auf Dauer doch etwas zu stark, was das solide, mit nur einer Ausnahme im Ansatz (‘Hollow Caverns’) auf einem dynamischen Ausdruckspegel verweilende Songwriting nicht wirklich aus den Klauen der muffigen Garage entreißen kann. Und das ist bei nur sieben Tracks dann doch etwas mau. Siebziger-Trugbilder hin oder her, da sollte auch ohne tagesaktuelle Technik-Trickserei echt etwas mehr gehen.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


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