Toggle menu

Metal Hammer

Search

Lions Share DARK HOURS Review

teilen
mailen
teilen
von

Die Schweden Lions Share, die mit DARK HOURS bereits ihr sechstes Langeisen raushauen, haben sich ganz dem klassischen Power Metal verschrieben, inklusive griffiger Hooklines, melodischer Vocals und klassischer Gitarrenläufe. Dass diese Mischung ziemlich massenkompatibel ist , belegen diverse Auftritte im Vorprogramm von Iced Earth, Saxon, U.D.O., Nevermore und diversen anderen Bands. Diese „Gefälligkeit“ des Sounds spiegelt sich auch in ihrem aktuellen Werk wieder.

Wo andere Bands polarisieren, können Lions Share die Fans der verschiedensten Musikrichtungen für sich gewinnen. Dies gelingt ihnen vor allem durch solche Ohrwurm-Songs wie ‘Judas Must Die’ oder ‘The Bottomless Pit’, die sowohl durch Härte als auch durch Melodien begeistern.

Jedoch liegt genau bei dieser Universalität des Sounds auch das Problem von DARK HOURS, denn trotz aller Ohrwürmer bleibt ein etwas schaler Nachgeschmack. Man fragt sich, ob die Songs nicht zu sehr auf Massentauglichkeit getrimmt sind, um auf Dauer bestehen zu können. Lions Share liefern zwar ein wirklich gutes Album ab, dürfen beim nächsten Mal aber durchaus noch ein paar mehr Ecken und Kanten dran lassen.

Sebastian Paulus


ÄHNLICHE KRITIKEN

Iced Earth :: Plagues Of Babylon

Iced Earth :: Live In Ancient Kourion

Bloodbound TABULA RASA Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Iced Earth: Jon Schaffer kündigt neue Musik an

Trump-Fan Jon Schaffer will zwar neue Musik mit Iced Earth machen, doch nicht um jeden Preis und auch nicht schnell.

Jon Schaffer zu Iced Earth-Rückkehr: Nicht die richtige Zeit

Jon Schaffer will ein Iced Earth-Comeback trotz guter Offerten nicht erzwingen, sondern erst zur richtigen Zeit durchführen.

Jon Schaffer wird Trump immer dankbar sein für Begnadigung

Jon Schaffer schickt Grüße raus an Trump. Zudem ging es ihm beim Sturm aufs Kapitol ja stets nur um das hohe Gut der Freiheit.

teilen
mailen
teilen
Rap Metal: Eine Übersicht über das Genre

Metal bietet unter allen Musikgenres die wohl größte Artenvielfalt. Bei den unzähligen Subgenres fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Schaut man genauer hin, so springt einem eine sehr interessante, aber sicherlich auch eigenartige Musik-Kombination ins Gesicht: Rap Metal. Die größten Markenzeichen dieses Crossover-Genres sind die Gitarrenriffs und Drums aus dem Heavy Metal und die meist gerappten Texte. Hin und wieder findet man sogar, ähnlich wie im Hip-Hop, klassische DJ-Elemente. Wir stellen euch das Genre vor, arbeiten die Ursprünge, Einflüsse und musikalischen Merkmale auf, beleuchten die Hintergründe und präsentieren die wichtigsten Vertreter. Ursprünge Seine Ursprünge findet Rap Metal, wie auch…
Weiterlesen
Zur Startseite