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Iced Earth Plagues Of Babylon

Heavy Metal, Century Media/Universal 12 Songs

5/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Bei Iced Earth herrscht seit Jahren ein stetes Auf und Ab. Zuletzt sorgte das (erneute) Ausscheiden von Sänger Matt Barlow für frischen Wind: Ersatzmann Stu Block sorgte live und auf Platte für jene Energie und stimmliche Brillanz, für die man Iced Earth liebt. Dass sein Debütalbum mit der Band, DYSTOPIA (2011), obendrein mit starken Songs daherkam, die man Bandchef Jon Schaffer nach dem lahmen THE CRUCIBLE OF MAN (2008) gar nicht mehr zugetraut hätte, festigte den Platz im Iced Earth-Fan-Herz wieder.

Die gute Nachricht: Auch auf ­PLAGUES OF BABYLON macht die Band das Meiste richtig! Das Titelstück, das schneidende ‘Among The Living Dead’ sowie die epischen Nummern ‘Resistance’ und ‘Cthulhu’ etwa liefern rundum alles, was man sich von Iced Earth wünscht: schnelles, hartes Riffing, flirrende Soli, hohe Schreie und Melodien, die Gänsehaut im Ohr garantieren.

Dass sich nicht ganz die gleiche Begeisterung wie beim Vorgängeralbum einstellen will, liegt einerseits daran, dass manches dann doch zu vertraut erscheint (‘The Culling’), andererseits an schnarchnasigen Egal-Songs wie ‘Peacemaker’ oder ‘If I Could See You’. Aber wir meckern hier auf hohem Niveau: Iced Earth sind immer noch obenauf und beweisen zudem noch mit dem Willie Nelson-Cover ‘Highwayman’ (mit Michael Poulsen von Volbeat und Russell Allen von Symphony X) stilistische Offenheit.


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