Toggle menu

Metal Hammer

Search

Van Canto TRIBE OF FORCE Review

teilen
mailen
teilen
von

Man muss sich schon die Details sehr genau anschauen, um das Phänomen Van Canto in seiner gesamten Ausdehnung zu begreifen. Denn im deutschen A-cappella-Sextett werden – mit Ausnahme des Schlagzeugs – sämtliche Instrumente via Stimmen nachempfunden. Also auch die Gitarren! Ein kleines Kunststück im Heavy Metal, aber dank sogenannter „Rakkatakka“-Stimmen in hohen und tiefen Tonlagen sowie basischen „Dandan“-Gesängen, die gekonnt die Rolle von Breitwand-Äxten übernehmen, ein offenkundig machbares Unterfangen.

So viel zum Konzept, jetzt zu den neuen Songs: Auf TRIBE OF FORCE stimmen Van Canto erneut überwiegend epische Stücke mit viel Pathos und großen Gesten an. Vergleiche zu den Song-Strukturen von Manowar dürfen nicht verschwiegen werden, obwohl die Truppe sich diesmal – neben elf eigenen Kompositionen – lediglich zweier Cover-Stücke annimmt: ‘Rebellion’ von Grave Digger (mit Gastsänger Chris Boltendahl) und Metallicas ‘Master Of Puppets’.

Ach übrigens, in der Nummer ‘One To Ten’ gibt es dann doch eine echte Gitarre zu hören: Rage-Virtuose Victor Smolski duelliert sich mit einer menschlichen „Gitarrenstimme“, wirklich unglaublich und aufgrund echter Skurrilität absolut hörenswert. Ein Kompliment, das für die gesamte Scheibe gilt.

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der März-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Lancer :: MASTERY

Grave Digger :: HEALED BY METAL

Pikes Edge :: ALL OF OUR BEAUTY


ÄHNLICHE ARTIKEL

Iron Maiden klauen The Darkness immer die Guitar-Techs

Justin Hawkins hat sich flachsend darüber echauffiert, dass Iron Maiden The Darkness stets die Gitarrentechniker ausspannen.

Javier Bardem hört Slipknot, wenn er schlafen geht

Javier Bardem kann nicht ohne Heavy Metal — dies betonte der renommierte Darsteller in einem aktuellen Interview.

Venom: Darum tritt die Band kaum in den USA auf

Tourneen sind häufig eine teure Angelegenheit — erst recht, wenn sie einem unnötig erschwert werden, wie Venom-Gitarrist Rage moniert.

teilen
mailen
teilen
Javier Bardem hört Slipknot, wenn er schlafen geht

Javier Bardem hat sich vergangenes Jahr schon als Metal-Liebhaber geoutet — nun legt der Schauspieler (‘No Country For Old Men’, ‘Skyfall’, ‘Dune’) noch einmal nach. Im Interview mit Kerrang! ergeht sich der 57-Jährige in einer kleinen Lobrede auf dem Metal und untermauert, dass harte Gitarrenmusik genau sein Ding ist. Metal im Blut "Ich kann nicht ohne leben", stellt Javier Bardem direkt klar. "Ich höre es beim Autofahren höre. Ich höre es, wenn ich gefahren werde. Ich höre, bevor ich schlafen gehen. Ja, ich höre Slipknot zum Einschlafen. Wie kam es dazu? Für mich ist Metal eine Lebenseinstellung. Ein Lebensgefühl. Es…
Weiterlesen
Zur Startseite