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Anette Olzon: Nightwish haben mich schlecht behandelt

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Die ehemalige Nightwish-Frontfrau Anette Olzon ist nicht gut auf ihre früheren Band-Kollegen zu sprechen. Dies ließ die Sängerin in einem aktuellen Interview bei „A&P Reacts“ über das neue Album SONGS THE NIGHT SINGS ihrer derzeitigen Band The Dark Element anklingen. So wurde sie gefragt, ob sie sich vorstellen könne, jemals wieder mit Nightwish auf der Bühne zu stehen – was sie fast schon kategorisch ausschloss (siehe auch das Video unten).

„Nein“, fängt Olzon an, „niemals. Denn ich kann es wie folgt ausdrücken. Es gibt Dinge, die sie tun müssen, bevor das jemals passieren könnte. Und sie haben das immer noch nicht getan. Sie haben mich so schlecht behandelt. Es tut mir wirklich leid, aber so wie es ist und wie es war, sehe ich nicht, dass das jemals passieren wird.“  Anette bleibt bezüglich dessen, was ihre einstigen Nightwish-Kollegen tun sollen, im Vagen. Aber es ist wohl zu vermuten, dass sie gerne eine Entschuldigung dafür hören will, wie sie sie aus der Band gekegelt haben.

Selbsterfüllende Prophezeiung

Anette Olzon beerbte 2007 Tarja Turunen als Sängerin von Nightwish und wurde 2012 während der laufenden Nordamerika-Tour durch Floor Jansen ersetzt. Laut Olzon soll es einen Streit über eine anstehende Australien-Tour gegeben haben.

„Ich wäre viel zu schwanger gewesen, um nach Australien zu gehen“, argumentiert die Finnin. „Also wollte ich die Termine verschieben, aber Tuomas wollte das nicht. So kamen Diskussionen über einen temporären Ersatz auf. Und zuerst meinte ich: ‚Ja, naja, okay.‘ Doch als sie Floor erwähnten, war das ein automatisches ‚Nein‘ von mir. Ich glaubte nicht, dass das eine gute Idee war, denn ich wusste, was passieren würde. Ich wusste, die Fans würden Floor lieben, weil sie eine Metal-Sängerin ist. Und ich bin eine Pop-Sängerin, und ich wollte meinen Job behalten.“

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Nightwish selbst schrieben damals in einem Statement über Olzon: „Wir fanden heraus, dass ihre Persönlichkeit nicht zu dieser Arbeitsgemeinschaft passt und sogar schädlich für sie ist.“ Nach ursprünglicher Zustimmung für eine temporäre Ersatz-Sängerin habe sie ihre Entscheidung zurückgenommen, und die Schwierigkeiten hätten begonnen. „Angst davor, Geld und Position zu verlieren, schien offensichtlich.“

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