Angela Gossow steht voll hinter der neuen Arch Enemy-Frontröhre Lauren Hart. Das hat die Managerin der Melodic Death-Metaller mit einem gemeinsamen Foto und einer zahlreichen Worten der Anerkennung in den Sozialen Medien zum Ausdruck gebracht. Dabei lobpreist die frühere Sängerin der Gruppe um Gitarrist und Mastermind Michael Amott das ehemalige Once Human-Organ als „wiedergeborene Angela“.
Volle Rückendeckung
„Meine Schwester im Herzen“, beginnt Angela Gossow ihre Ausführungen. „So ein warmer und ungekünstelter Mensch. Wir haben den gleichen Musikgeschmack, dieselbe Gesangstechnik und Hingabe an die Musik, die Leute und Fitness. Und wir kennen einander schon seit vielen Jahren persönlich. So habe ich ihre Reise mit Once Human verfolgt und gehofft, dass es ihr Durchbruch wird. Dann habe ihr die Daumen dafür gedrückt, dass sie bei einer anderen bekannten Metal-Band einsteigt. Doch es hat nicht geklappt. Sie gab allerdings niemals auf!
Dann habe ich mir angeschaut, ob ich eine neue Metal-Band für die zusammenstellen könnte, wobei ich über eine Kreuzung aus den Stilen von Dimmu Borgir, Arch Enemy, In Flames, Machine Head und Once Human nachgedacht habe. Ich habe sie gebeten, mir verschiedene Covertracks zu schicken, um ein vollständiges Bild von ihren gesanglichen Fähigkeiten zu bekommen — sie hat krass abgeliefert! Und ich begann, nach Musikern zu suchen, die zu ihrem Können passen. Dann trugen sich jedoch Dinge im Arch Enemy-Lager zu. Ich habe heftig darüber nachgedacht, ob ich wieder bei der Band einsteige.
Dabei habe ich mich, mein Leben, mein Alter, meine immer noch jungen Kinder und meine Arbeitslast als Managerin angesehen. Und die Antwort war nein. Sowohl emotional als rational. Wir haben viele Bewerbungen von großartigen Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Welt erhalten. Ich leitete Lauren an die Jungs weiter — und Michael setzte sich mit ihr in Verbindung. Sie nahm den Gesang im Dezember 2025 auf. So stieg sie auf. Wie ein Phönix zum Himmel. So intensiv, so glorreich. Sie ist die wiedergeborene Angela. Und sie übertrifft meine Fähigkeiten. Sie ist dazu bereit, Jahrzehnte zu überdauern. Ich fühle mich geehrt, mit ihr zu arbeiten. Endlich.“
Doch damit nicht genug: In einem Kommentar ging Gossow auf den Vorschlag ein, den Michael Amott in unserem Exklusiv-Interview gemacht hatte. Dabei brachte er einzelne Konzerte ins Spiel, bei denen Angela am Mikro stehen könnte. „Ja, auf einzelne Shows habe ich Bock“, bestätigte sie. Des Weiteren ließ es sich Gossow nicht nehmen, Lauren Harts Vorgängerin Alissa White-Gluz, welche im Herbst 2025 bei Arch Enemy ausgestiegen war, um ihre Solokarriere verfolgen zu können, viel Erfolg zu wünschen: „Alles Gute an Alissa! Sie wird mit ihrem Soloalbum geil abliefern! Das wollte sie schon 2016 machen. Jetzt hat sie ein paar tolle Musikerinnen an ihrer Seite und wird mit Sicherheit ihre Spuren in der Metal-Welt hinterlassen.“
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