Toggle menu

Metal Hammer

Search

Reeper Bahn Festival: pop’n’politics: präsentiert vom Rolling Stone
mehr erfahren



METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif
Artist

Agnostic Front

teilen
twittern
mailen
teilen

Der Stil von Agnostic Front findet sich weitestgehend im vom Oi! geprägten Hardcore wieder. Darüberhinaus gelten sie vor allem mit ihrem Debüt VICTIM IN PAIN (1984) als Begründer des New York Harcore, zu dem während der 1980er-Jahre vermehrt Metal-Elemente hinzukamen. Diese prägten den Sound von Agnostic Front aber nie so sehr, als dass sie sich von ihrem ursprünglichen Stil wirklich entfernt hätten.

Die Band Agnostic Front entstand 1982 in New York, als sich Gitarrist Vinnie Stigma mit Sänger John Watson, Bassist Diego und Schlagzeuger Rob Cryptcrash zusammentat. Die ersten Konzerte der Band endeten öfters in Massen-Schlägereien, Agnostic Front behielten erstmal Projektcharakter, da sich lange keine stabile Besetzung zu finden war. Erst mit Roger Miret, der John Watson ersetze, kristallisierte sich ein beständiges Line-Up heraus und Agnostic Front entwickelte sich zu einer festen Band, die sich mit ihren ersten Veröffentlichung schon über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen machte.

Das Debüt-Album VICTIM IN PAIN (1984) wurde zur Blaupause des New York Hardcore und mit Ausnahme des langhaarigen Roger Miret präsentierten sich alle beteiligten Musiker noch als Oi-Skinheads mit Springerstiefeln und Tarnhosen.

Bei den Arbeiten zum Nachfolger CAUSE FOR ALARM (1986) wurde nahezu die ganze Band durch neue Musiker ausgetauscht, da sich zu viel Probleme innerhalb der Band zeigten. Infolgedessen tendierten Agnostic Front deutlich zu Metal-Elementen und CAUSE FOR ALARM (1986) trug wesentlich zur Entwicklung des Crossover bei, denn auch Songs, die vom Speed- und Thrash Metal beeinflusst waren, fanden sich auf dem Album wieder. Trotz diverser Kontroversen bezüglich der Texte verkaufte sich das Album gut und machte Agnostic Front in der Metal-Szene bekannt.

Da Roger Miret wegen Drogenbesitzes eine 18-monatige Freihheitsstrafe absitzen musste, ließ das nächste Studioalbum erstmal auf sich warten, erschien aber 1992 unter dem Namen ONE VOICE, floppte aber. Agnostic Fronts vorerst letztes Konzert fand 1992 statt und wurde mit der Live-CD LAST WARNINGS (1993) dokumentiert.

1998 vereinigten sich Agnostic Front noch einmal und veröffentlichten das Album SOMETHING’S GOTTA GIVE, das sich am Streetpunk orientierte und wieder mehr Oi!-Einflüsse beinhaltete. Bis 2011 und MY LIFE MY WAY veränderten Agnostic Front ihren Sound nicht mehr gravierend und blieben dieser Richtung weitestgehend treu.

Die nächsten Konzerte von Agnostic Front:

Alle Konzerte von Agnostic Front
teilen
twittern
mailen
teilen
Diskografie
The Unforgiven IV: Alle Metallica-Alben in einer Rangliste

Platz 11: ST. ANGER Das ungeliebte Kind, entstanden in schwierigen Zeiten und unter schwierigen Bedingungen. Quasi der offizielle Soundtrack zur legendären Doku ‘Some Kind Of Monster’. Alleinstehend leider wenig wert. Platz 10: DEATH MAGNETIC Nach St.Anger fanden Metallica wieder in die Spur. DEATH MAGNETIC will sein wie die Alben der 80er. Schafft es aber nicht, sich langfristig in der Gunst der Redaktion zu halten. Platz 9: RELOAD RELOAD führt optisch und auch akustisch weiter, was LOAD begann. Beide Alben haben unter Fans einen schweren Stand und auch die METAL HAMMER-Redaktion ordnet die 90er-Phase weiter hinten ein. Es bleibt: ‘The Unforgiven II’!…
Weiterlesen
Zur Startseite