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Enslaved

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Inspiriert vom Black Metal, aber mit Themen rund um die Sagen- und Mythenwelt der Wikinger, prägten Enslaved schon zu Beginn ihrer Karriere für sich den Stil Viking Metal. Mit diesem machten sie sich in der Black-Metal-Szene schnell einen Namen und zementierten diesen mit ihrem Album FROST, das großen Erfolg genoss. Mehr und mehr ließen Enslaved jedoch andere Elemente einfließen, so dass Alben wie ISA (2004) kaum noch an Black Metal erinnerten, sondern deutlich mehr die Rockmusik der 1970er mit verwoben. Für RUUN (2006) und ISA gewannen Enslaved jeweils den begehrten Spellemannpris.

In Haugesund, Norwegen, gründeten Gutle Kjellson (Bass, Gesang) und Ivar Bjørnson (Gitarre, Keyboard) 1991 im Teenager-Alter die Band Enslaved nachdem sie zuvor in der Death-Metal-Band Phobia gespielt hatten. Beeinflusst von der ersten und zweiten Welle des Black Metal behandelten Enslaved in ihren Texten norwegische Sagen und Mythen und wurden damit zu Geburtshelfern des Viking Metal. Schon auf ihrem zweiten Demo brachten sie folkloristische Elemente und hymnische Männerchöre mit ein. Das Debüt-Album VIKINGLIGR VELDI erschien 1994, doch erst mit FROST (ebenfalls 1994) erlangten Enslaved Kult-Status in der Szene.

Mit ELD ließen Enslaved 1997 erstmals auch Elemente aus dem Progressive Rock in ihre Songs einfließen, was Anhänger des Black Metals teilweise nicht begrüßten. Auf BLODHEMM (1998) nahmen Enslaved diese Entwicklungen vorübergehend zurück, bezeichneten dies später allerdings als Fehler. MALDRAUM erwies sich daraufhin als experimenteller denn je.

Nach einem Besetzungswechsel 2001 arbeiteten Enslaved lange an BELOW THE LIGHTS, das 2003 einen kommerziellen Höhepunkt der Karriere markierte. Enslaved wurden daraufhin für den begehrten Spellemannpris in der Kategorie „Bestes Metal-Album“ nominiert, gewannen den Preis aber erst mit dem Nachfolger ISA (2004). Enslaved klangen in dieser Zeit kaum noch nach Black Metal und erinnerten soundtechnisch vielmehr an die Rockmusik der 1970er-Jahre. Für RUUN erhielten sie 2006 erneut den Spellemannpris. Mit ihrem zehnten und elften Studio-Album erreichten Enslaved 2008 Platz 20 und 2010 schon Platz 11 der norwegischen Album-Charts.

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Diskografie
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