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Brent Hinds: AC/DC sind wie eine Religion

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Im Finale der zweiten Staffel des „AC/DC Beyond The Thunder“-Podcast (siehe weiter unten) war Mastodon-Frontmann Brent Hinds zu Gast. Er sprach über seine Anfänge mit dem Banjo, als er in Birmingham, Alabama, aufwuchs. Der in einem streng bibelgläubigen Elternhaus groß gewordene Brent kam heimlich an ein Exemplar von HIGHWAY TO HELL. Dieses und Angus Young brachten ihn schlussendlich dazu, Gitarre spielen zu lernen.

„Du kommst in die Hölle, wenn du AC/DC anhörst!“, war der Tenor seiner Eltern. Doch anstatt den Teufel zu beschwören, machte die Musik von AC/DC Brent „lebendig“ und wirkte „elektrisierend“ auf ihn. „AC/DC sind wie eine Religion“, konstatiert er. „Sie sind der Inbegriff einer Rock’n’Roll-Band.“ Der Mastodon-Sänger erzählt offen und aufrichtig davon, wie er mit der Musik der australischen Rocker aufgewachsen ist.

Brent Hinds berichtet davon, wie glücklich er als Schüler der High School sein erstes AC/DC-Konzert erlebte. Dazu Storys, wie man sich Produzent Brendan O’Brien im Studio teilte, wie er verzweifelt versuchte, nicht eines Tages wie Bon Scott zu enden und die Geschichte mit Angus Young und in dessen Tasche zu pinkeln. „Ich war bei einer Awards-Show und ging zu Angus rüber“, erzählt Hinds. „Mein Kompliment an ihn, dass er mich als Gitarrist stark beeinflusst habe, ging etwas nach hinten los. Ich sagte auch noch zu ihm, dass ich ohne seine Inspiration auf mich niemals hier bei den Golden Gods Awards wäre.“ Dies war Angus offensichtlich zu viel, denn er unterbrach Hinds kurzerhand mit den Worten „Quit pissing in my pocket!“, dessen Bedeutung im australischen Englisch als zweifelhaftes Kompliment der Mastodon-Fronter erst später erlernte.

Hinds gründete Mastodon im Jahr 2000 in Atlanta, Georgia. Ihr Song ‘Blood & Thunder’ wurde vom National Public Radio als eine der wichtigsten Aufnahmen des Jahrzehnts gewählt. Die Band befindet sich aktuell im Studio.

Der Podcast „AC/DC Beyond The Thunder“ lädt regelmäßig bekannte Schauspieler, Autoren, Sportler, Comedians, Musiker und Moderatoren ein, um der größten Band aller Zeiten zu huldigen. Gäste waren bisher unter anderem Slash, Trevor Hoffman (Hall Of Fame), Jim Breuer, Mike Durant, das kroatische Duo 2CELLOS, Dweezil Zappa und AC/DC-Schlagzeuger Chris Slade.

Von AC/DC-Fans für AC/DC-Fans

Die Podcast-Gründer Gregg Ferguson und Kurt Squiers hatten „AC/DC Beyond The Thunder“ anfangs als Dokumentation in Spielfilmlänge geplant. Nach unzähligen Versuchen, mit dem AC/DC-Management eine diesbezügliche geschäftliche Partnerschaft zu erreichen, schickten die beiden ihr umfassendes Konzept zur Überprüfung. Obwohl die Band sagte, sie wären „noch nicht dazu bereit, einen Film über die Geschichte der Band zu machen, während die Band noch Geschichte schreibt“, gefiel es ihnen. Doch ohne Partnerschaft und Lizenzen für die Musik mussten Ferguson und Squiers das Filmprojekt begraben.

Um all das gesammelte Material nicht in der Versenkung verschwinden lassen zu müssen, entschieden sich die beiden dazu, das Medium Podcast zu nutzen. Somit kann man in „AC/DC Beyond The Thunder“ wundervolle Geschichten von, über und mit AC/DC-Fans erleben.

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