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Candlemass: Auf der Suche nach dem Herzen des Doom

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Das komplette Interview mit Leif Edling von Candlemass findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Märzausgabe.

METAL HAMMER: Für das Album habt ihr Johan Langquist zurück­geholt, den Sänger eures Debüts EPICUS DOOMICUS METALLICUS. Wie kam es dazu?

Leif Edling: Für mich war das Jahr gesundheitlich schwierig. Ich sollte nicht nur neue Songs schreiben, sondern auch Demos aufnehmen. Das ist viel Arbeit. Zugleich kamen viele E-Mails und wir hatten lange, ergebnislose Diskussionen innerhalb der Band – zu viel Arbeit und Kopfschmerzen für mich. Ich konnte es nicht. Meine Ärzte haben mich sogar angewiesen, es bleiben zu lassen.

Also erklärte ich der Band im August, dass ich nach der Aufnahme des Albums gehen würde – zumindest jedoch im Lauf des Jahres. Ich liebe die Jungs, aber es war zu viel Arbeit, gab zu viele Diskussionen und war zu viel Mist. Am Ende trafen wir als Band die Entscheidung, uns zurück zu unseren Wurzeln zu bewegen und nur noch Spaß damit zu haben.

Wir fragten Johan, ob er zurückkehren wolle und versuchten, das Herz des Doom wiederzufinden. Mats Levén hat in all den Jahren großartige Arbeit abgeliefert. Doch es ist an der Zeit für uns alte Säcke, zum Anfang zurückzukehren – und zwar mit Johan. So schließt sich der Kreis.

MH: Wie war es, wieder mit Johan zu arbeiten?

LE: Ich weiß, dass unsere Fans, die meisten Journalisten und jeder andere auf Planet Metal denken, dass wir zu viele Sänger hatten. Dafür entschuldige ich mich! Ich weiß, dass dies die letzte Candlemass-Version ist und dass viele den Gedanken lieben, dass Johan zurück ist. Er liefert richtig ab!

„Ich weiß, dass dies die letzte Candlemass-Version ist“

Als er im September, Oktober seinen Gesang aufnahm, hat er mich total umgehauen: Dieses Gefühl, diese Stimme – unglaublich! Verglichen mit anderen Sängern, die wir hatten, ist Johan eine Brise im Wind. (lacht) Er ist sanft und cool, man kann leicht mit ihm arbeiten. Ein süßes 2019 erwartet uns!

Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu THE DOOR TO DOOM von Candlemass:

Katrin Riedl

Ich schätze alles aus der Feder von Leif Edling. Aus diesem Grund fiel das Fehlen seiner Hauptgruppe zuletzt nicht weiter auf – schließlich füllten Avatarium sowie das in meinen Ohren ebenso wunderbare The Doomsday Kingdom die Leere. Erst der Wacken-Auftritt nährte die Sehnsucht nach dem Original. Dieses kehrt mit THE DOOR TO DOOM wuchtig, verspielt und packend zugleich zurück und macht trotz (oder gerade wegen?) ungewisser Zukunftsaussichten von vorne bis hinten Spaß.

Marc Halupczok

Die vorgeschaltete EP deutete es an: Candlemass präsentieren sich mit Rückkehrer Johan Längquist am Mikro eine Spur weniger eingängig, dafür deutlich epischer als zuletzt. Die Doom-Walze läuft mit Songs wie ‘Splendor Demon Majesty’, ‘Astorolus – The Great Octopus’ und dem Überhammer ‘The Omega Circle’ auf Hochtouren, was vor allem am Gitarrenduo Lasse und Mappe liegt. Die beiden bauen Sound-Wände auf, die einmal mehr ihresgleichen suchen.

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Thorsten Zahn

So einfach kann es manchmal sein. Mit THE DOOR TO DOOM, der Titel ist geprägt durch einen gewissen Wortwitz, kehren Candlemass zu den Stärken zurück, die charakteristisch für diese Band sind. Dynamisch, kraftvoll und spannend setzen sie auch 2019 melodischen Doom Metal in Szene. Und die Rückkehr von Sänger Johan Längqvist war nicht die schlechteste Entscheidung ihrer Karriere. Eine feine Geschichte, die nach Fortsetzung schreit.

Sebastian Kessler

Wiederhören macht Freude: Obwohl Candlemass in ihrer bewegten Geschichte auf eine Vielzahl fantastischer Sänger zurückblicken können, macht die Rückkehr von Johan Längquist THE DOOR TO DOOM natürlich zu einem ganz besonders leckeren Doom-Happen – wie überhaupt der Umstand, dass es zu einem zwölften Album der Band kommen konnte! Böswillig könnte man Leif Edlings Songwriting womöglich als austauschbar bezeichnen; angesichts der Durchschlagskraft müssen aber vielmehr die unverkennbare Handschrift und Klasse gelobt werden.

Candlemass :: THE DOOR TO DOOM

Das komplette Interview mit Leif Edling findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Märzausgabe.

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Slayer – Bilder ihrer dreckigen Weltherrschaft

Unzählige Metal-Fans haben schon ihre Zeit damit verbracht, das einprägsame Slayer-Logo auf Schulhefte zu kritzeln, in Büchern zu verewigen, in Tische zu kratzen.Manche Fans sprühen es aber auch auf Schilder, Bauzäune, öffentliche Toiletten. Für Manche mag das eine Verunstaltung sein, Dreck sogar. Für Andere ist es ein Statement, das Fans ihren Helden gerne und überall hinterlassen. Fast wie ein Schrein für die Könige des Thrash.Einen Eindruck, wo Slayer alles gehuldigt wird, geben Slayer selber auf ihrer Myspace-Seite. Wir haben die Bilder für euch gesichtet und oben in der Galerie zusammengefasst:
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