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Corey Taylor putzt Holocaust-Leugner herunter

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Corey Taylor hat sich per Twitter gegen Holocaust-Leugner ausgesprochen. Warum der Slipknot– und Stone Sour-Frontmann es für nötig hielt, in dieser Sache klar Stellung zu beziehen, ist unklar. Doch was auch immer der Anlass für diesen Kommentar war, es ist auf jeden Fall gut, wichtig und richtig. Denn solchen Leuten darf man keinen Millimeter Raum geben, ihre kruden, nachweislich falschen sowie geschichtsrevisionistischen Theorien breitzutreten.

Sein Tweet liest sich wie folgt: „Ich werde dies für die Ärsche in der letzten Reihe sagen: NUR WEIL IHR NICHT GLAUBT, DASS ETWAS ECHT, BEDEUTET DAS NICHT, DASS ES NICHT ECHT IST. Dinge wie den Holocaust oder die Sklaverei zu leugnen ist ein Hohn auf das Andenken der Überlebenden und respektlos gegenüber den Menschen, die für sie gekämpft haben.“ Klares Statement, klare Kante. So muss das. So will man das von einem Rockstar von einem Format, wie Corey Taylor es hat, hören. Wie gesagt: Woher nun genau seine Motivation kam, dies genau jetzt auszusprechen, wüssten wir auch gern.

Vogelwild

Einer der wohl bekanntesten Holocaust-Leugner ist der britische Historiker David Irving. Er schrieb rund 30 Bücher über den Nationalsozialismus. Bekannt und angesehen machte ihn ‘Der Untergang Dresden’ aus dem Jahr 1963 über die Luftangriffe auf die Stadt in Sachsen. Seinen Ruf zerstörte Irving jedoch 1977, indem er Adolf Hitlers Betreiben am Zweiten Weltkrieg und dessen Kenntnis vom Holocaust bis 1943 in Frage stellte. Richtig wild wurde es bei ihm 1988.

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Seitdem bestreitet Irving öffentlich, dass die Gaskammern und Krematorien in Auschwitz gebaut wurden, um die Juden zu vernichten. Daraufhin wurde er in diversen Staaten strafrechtlich verfolgt und verurteilt, unter anderem in Deutschland und Österreich. Darüber hinaus darf er in Deutschland, Österreich, Australien, Italien, Kanada, Neuseeland und Südafrika nicht mehr einreisen.

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Corey Taylor (Slipknot): zu viele Waffen in USA im Umlauf

Slipknot-und Stone Sour-Sänger Corey Taylor hat in einem aktuellen Interview gegen die Sichtweise von Politikern argumentiert, die meinen, Pop-Kultur sei Schuld an den beiden jüngsten Amokläufen in den USA. Präsident Donald Trump zum Beispiel rief nach den Schießereien im texanischen El Paso sowie in Dayton (Ohio) dazu auf, "grauenhafte und grausige Videospiele" einzudämmen, die zu einer "Kultur der Gewalt" beitragen würden. Taylor kann sich dieser Sichtweise nicht anschließen. "Musik ist ein leichtes Ziel", fängt der Slipknot-Frontmann im Gespräch mit dem "Independent" an, "weil die Leute sie nicht verstehen. Es herrscht ein totaler Mangel an Anstrengung, überhaupt zu versuchen sie zu…
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