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Die Metal-Alben der Woche vom 22.11. mit Lindemann, Avatarium, Tygers Of Pan Tang u.a.

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Lindemann

Abgründige Absurditäten wie ‘Steh auf’, ‘Allesfresser’ und ‘Knebel’ sowie die Obszönität ‘Gummi’ (deutlich glaubwürdiger übrigens als ‘Tattoo’) garantieren die von Lindemanns Haupt-Band gewohnte gruselig-geile Gänsehaut, findet Katrin Riedl in ihrer F & M-Rezension. Thorsten Zahn spricht in seiner F & M-Review davon, was Till Lindemann und Peter Tägtgren eigentlich sind: Wahre Künstler, die weit über die ihnen gesteckten Grenzen hinaus denken und auch arbeiten können.

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Tygers Of Pan Tang

Auch RITUAL punktet mit gepfefferter Produktions-­Power, starkem Songwriting und der saftigen Stimme von Jacopo Meille. Mehr Details könnt ihr hier nachlesen.

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Avatarium

THE FIRE I LONG FOR, unser Album des Monats der Dezemberausgabe 2019, bleibt schön in der Spur und zeigt sich ihres 2016 entgegengenommenen METAL HAMMER-Awards in der Kategorie „Up and Coming“ absolut würdig.

Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu THE FIRE I LONG FOR

Sebastian Kessler

Trotz zwei guter letzter Alben: Keines konnte dermaßen überraschen und unvorbereitet packen wie das Band-betitelte Debüt – bis jetzt! Auf ihrem vierten Streich präsentieren sich Avatarium gereift und eigenständig, bündeln ihre Stärken (abgründige Melodien und melancholisches Pathos) und klingen dabei rauer (‘Shake The Demon’!) sowie weniger glattgebügelt als bisher. Nicht zuletzt diese gesteigerte Authentizität macht ‘Rubicon’, ‘Porcelain Skull’ und den Titel-Song zu Genre-Hits, denen man sich nicht verschließen kann.

Petra Schurer

Sich freizuschwimmen, neu zu positionieren nach Leif Edlings Rückzug, das ist Avatariums großes Ziel gewesen. Dass sie es so eindrucksvoll geschafft und damit sogar den Sieg davongetragen haben, verdient Applaus. Denn in der Tat ist THE FIRE I LONG FOR vielleicht weniger im Doom verwurzelt, dabei aber variantenreich und vielfältiger als die bisherigen Werke.

Lisa Gratzke

Avatarium liefern einmal mehr ein Ausnahmewerk. Edling-Fans könnten möglicherweise den mit nur drei Songs diesmal sehr geringen Beitrag des Candlemass-Bosses bemängeln; doch sein einstiger Schützling hat gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen. So behaupten sich Jennie-Ann Smith und Marcus Jidell als Haupt-Songwriter, der typische, drückend-schwere Doom-Sound bleibt erhalten. THE FIRE I LONG FOR besitzt Persönlichkeit, ist tiefgehend, emotional und ein Album, das ohne Zweifel zu den Highlights des Jahres zählt!

Marc Halupczok

Auf ihrem vierten Album lösen sich Avatarium deutlich von ihrem geistigen Vater Leif Edling und loten die Tiefen des Doom weiter aus, ohne sich zu weit von den eigenen Wurzeln zu entfernen. Weniger Candlemass, mehr Johnny Cash mit verzerrten Gitarren, um es in wenige Worte zu fassen. Das Titelstück und vor allem der Über-Song ‘Lay Me Down’ gehören zu den Höhepunkten in der Karriere dieser außergewöhnlichen Band.

Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier, in der aktuellen METAL HAMMER-Dezemberausgabe, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Die Metal-Alben der Woche vom 24.01. mit Marko Hietala, Annihilator, Midnight u.a.

Marko Hietala Ein Album, das den Hörer zwar nicht augenblicks aus den Stiefeln haut, jedoch hauptsächlich durch zwei Konstanten überzeugt: Gelassenheit und Freiheit.Alles über das Soloalbum des Nightwish-Bassisten könnt ihr hier nachlesen. https://www.youtube.com/watch?v=0j3j4dfKel8 Annihilator Es gibt zwar auch die typischen Ausflüge in melodischere Gefilde (‘Psycho Ward’), die Grundstimmung ist aber tat­sächlich aggressiver und „thrashiger“. Mehr über BALLISTIC, SADISTIC lest ihr hier. https://www.youtube.com/watch?v=lDEqgEcZ8qo Midnight Simple Songs, eingängige Refrains, prollige Atmosphäre – einfach stimmig, was Athenar hiermit produziert hat. Oder aber auch: Man könnte fast sagen, REBIRTH BY BLASPHEMY ist das beste Venom-Werk seit AT WAR WITH SATAN. Und das erschien immerhin…
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