Dicke Luft bei id Software und Bethesda? Komponist Mick Gordon ist so unzufrieden über den Soundtrack zu „DOOM Eternal“, dass er nicht mehr mit dem Studio zusammenarbeiten will.
„DOOM“ aus dem Jahr 2016 wurde von vielen Fans weltweit gefeiert und das auch für den Soundtrack, der aus der Feder des australischen Komponisten Mick Gordon stammt. Die Mischung aus harten Gitarrenriffs und blechernen Industrialklängen sorgt für einen explosiven Mix, der perfekt zum brutalen Egoshooter von Entwickler id Software und Publisher Bethesda passt. Umso größer war die Freude, als bekannt wurde, dass Mick auch beim Nachfolger „DOOM Eternal“ die Musik beisteuern würde.
Für den Soundtrack von „DOOM Eternal“ wollte Mick Gordon neue Wege gehen und hat dafür auch mit einem Heavy-Metal-Chor aufgenommen. Im fertigen Spiel klingt die Musik zwar auch immer noch gut (hier auch unser Test zu „DOOM Eternal“), allerdings fällt auch direkt auf, dass der Soundtrack weniger abwechslungsreich ist und sich auch häufig zu wiederholen scheint. Und auch viele Fans im Internet sind der Meinung, dass die Musik aus dem 2016er „DOOM“ viel besser sei.
Fans, die die Collector’s Edition des Spiels bestellt haben, erhielten vor wenigen Tagen den Soundtrack zum Spiel als Download. In wenigen Wochen soll der Soundtrack zu „DOOM Eternal“ übrigens auch auf den gängigen Plattformen zum Kauf angeboten werden. Viele Spieler zeigten sich über die Dreingabe allerdings enttäuscht, da der Soundtrack sehr schlecht abgemischt sein soll. Alle Instrumente und Spuren wurden auf das gleiche Level angehoben, wodurch jegliche Dynamik und Nuancen verloren gehen. Ein Problem, das übrigens auch DEATH MAGNETIC von Metallica plagt.
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Manche enttäuschte Gamer gehen auf Reddit sogar so weit und sind der Meinung, dass der Soundtrack furchtbar klinge.
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