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Eric Wagner: Das letzte Licht

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Das komplette Interview mit Eric Wagner-Manager Michael Smith und dem langjährigen Bassisten Ron Holzner findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Eine Sache, die Metal so besonders macht, ist die endlose Vielfalt innerhalb des Genres. Als Fan von harter Musik sucht man sich innerhalb dieser Menge von Variationen daher oft einen Schwerpunkt – die einen lieben die gnadenlose Geschwindigkeit des Death Metal, während es für andere nichts Schöneres gibt als die vertrackten Strukturen im Progressive Metal. Eine weitere Sache, die Metal noch besonderer macht, ist, dass egal in welchem Subgenre man zu Hause ist, man alle anderen ebenfalls respektiert. Jeder kennt sich ein bisschen mit allem aus – vor allem, was die jeweiligen Kultfiguren betrifft.

Letztes Jahr verlor der Doom Metal leider solch eine Kultfigur. Eric ­Wagner verstarb am 22. August 2021 nach einer kurzen, aber heftigen Coronaerkrankung. Durch sein Ableben hinterlässt er ein riesiges Loch in der Szene, immerhin gehörte er seit den frühen Achtziger Jahren zu den wichtigsten Protagonisten des Genres. Eric vermachte der Musikwelt aber auch ein Album: IN THE LONELY LIGHT OF MOURNING, das erste als richtiges Soloprojekt produzierte Album, wurde nur wenige Wochen vor seinem Tod fertiggestellt. „Es war fast so, als ob Eric wusste, dass es sein letztes Album werden wird“, erzählt uns sein Manager Michael Smith. Über ein Jahrzehnt waren die beiden ein Team – sowohl professionell als auch freundschaftlich.

Intro- und retrospektives Album

„Er hatte schon vorher hier und da erwähnt, dass er in den Ruhestand gehen möchte. Ich hatte aber das Gefühl, dass ihn dieser Gedanke letztes Jahr noch mehr als sonst verfolgte. Deshalb wollte er, dass seine erste Soloveröffentlichung etwas ganz Besonderes wird. Ich finde IN THE LONELY LIGHT OF MOURNING absolut brillant. Es ist ein sehr intro- und retrospektives Album für Eric.“ Retrospektiv, weil es Einflüsse aus all seinen Schaffensphasen hat. Die bekannteste und historisch wahrscheinlich wichtigste Phase war seine Zeit mit Trouble. Ende der Siebziger Jahre gegründet, gilt die aus dem US-Bundesstaat Illinois stammende Band heute als Vorreiter des Doom Metal. Ihre ersten beiden Alben, PSALM 9 und THE SKULL, verwendeten zahlreiche Elemente, die damals in der metallischen Musik ungewöhnlich waren, heute aber zum Standard-Repertoire der Stilrichtung gehören.

Erinnerungen an die Band The Skull und mehr darüber, was das Soloalbum definiert sowie das lyrische Muster von Eric Wagner lest in der der METAL HAMMER-Aprilausgabe.

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