Geezer Butler erzählte jüngst in einer Episode von ‘Lowdown On The Low End’, dass er eher zufällig der Bassist von Black Sabbath geworden sei – und dass Cream-Viersaiter Jack Bruce eine nicht ganz unbedeutende Rolle dafür spielte.
Keine halben Sachen
„Derjenige, der mir wirklich gezeigt hat, was man mit einem Bass alles machen kann, war Jack Bruce“, sagte Butler. „Als ich Cream sah, sagten alle: ‚Du musst diesen unglaublichen Gitarristen sehen. Er heißt Eric Clapton.‘ Damals spielten sie noch in kleinen Clubs in Birmingham. Ich stand ganz vorne an der Bühne. Jack kam mit seinem Fender raus, und ich dachte nur: ‚Was zum Teufel?‘ Ich konnte es nicht fassen, dass man so etwas mit einem Bass machen kann. Und das war’s. Ich wollte genau dasselbe tun. Ich wollte auch Bass spielen.
Ich war zuerst Rhythmusgitarrist. Mit 15 hatte ich eine Band namens The Rare Breed, ich hielt mich für John Lennon und spielte Rhythmusgitarre. Dann stieg der Sänger aus, also suchten wir nach einem neuen und holten Ozzy Osbourne in die Band. Wir spielten ein paar Konzerte mit Ozzy, und er meinte: ‚Das ist furchtbar. Ich verlasse die Band.‘
Wir wollten eine neue Band gründen, wohnten beide in Aston, nur ein paar Häuser voneinander entfernt. Da sagte Ozzy: ‚Ich kenne da einen Gitarristen namens Tony Iommi. Wir waren zusammen in der Schule. Lass uns mal schauen, was er so macht.‘ Also, wir suchten eigentlich einen Schlagzeuger. An Bassisten dachten wir damals noch nicht. Wir fragten Tony, ob er Schlagzeuger kenne, und er meinte: ‚Nun, zufällig ist Bill Ward gerade hier.‘
Also kam Bill Ward vorbei, und Ozzy und ich erzählten ihm, was wir vorhatten. Er sagte: ‚Ich mache mit, wenn Tony auch kommt.‘ Tony meinte: ‚Aber ich spiele nicht mit einem Rhythmusgitarristen.‘ Da sagte ich: ‚Na gut, dann wechsle ich zum Bass.‘ Und natürlich hatte ich keinen Bass. Ich hatte nur eine Fender Telecaster. Die habe ich gegen einen Precision Bass getauscht. […] Er war perfekt ausbalanciert.
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